Fussball 2. Liga inter

Dulliken gegen Olten und gegen Wangen: Im Abstiegskampf muss der FC Dulliken auf Schützenhilfe hoffen

In der Vorrunde unterlag Dulliken dem FC Olten im Derby mit 2:3.

Um in der 2. Liga inter zu bleiben, braucht Dulliken einen Derbysieg gegen Olten und viel Schützenhilfe. Längst hat der FC Dulliken den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand, zwar sind die Dulliker Spezialisten, was den Abstiegskampf betrifft - doch der Ligaerhalt würde an ein Wunder grenzen.

Zum Abschluss der Saison kommts am Samstag zum Derby zwischen dem FC Dulliken und dem FC Olten. Während sich der Stadtklub am vergangenen Wochenende mit einem Heimsieg gegen den SC Schöftland den Ligaerhalt sicherte, streiten sich die Niederämter mit dem FC Wangen bei Olten und dem FC Adliswil um den letzten rettenden Platz. Gewinnen die Wangner beim Tabellendritten FC Eagles Aarau, ist es für die anderen beiden Klubs gelaufen. Adliswil muss ebenfalls auswärts ran, beim Tabellenvierten NK Pajde.

Der Präsident des FC Dulliken wirkt angesichts des anstehenden Entscheids erstaunlich gelassen. «Ich bin froh, dass wir überhaupt noch eine Chance haben auf den Ligaerhalt und freue mich deshalb auf dieses letzte Spiel.»

Erfahrung im Abstiegskampf

Nach der Niederlage vor knapp drei Wochen gegen Schöftland wähnte er sich bereits in der Solothurner 2. Liga. Nach sechs Saisons in der Amateurliga. Die Dulliker lagen gegen Schöftland bis zur 90. Minute in Führung und verloren noch mit 1:2. «Wir haben es ‹verlölet› und eine Woche später waren wir chancenlos gegen Freienbach», blickt Schenk zurück. Zum Glück spielen die Konkurrenten für Dulliken, fügt er an. Insbesondere die Heimniederlage der Wangner am vergangenen Spieltag gegen Pajde habe ihn überrascht.

«Wir müssen zuerst einmal auf uns schauen und gegen den FC Olten gewinnen, der befreit aufspielen kann. Wangen und Adliswil haben aber sicher auch keine einfachen Gegner.» Die Dulliker sind Spezialisten, was den 2.-Liga-inter-Abstiegskampf angeht.

Zwei der vergangenen fünf Saison beendeten sie auf dem Platz direkt über dem Strich, die Saison 2013/14 sogar direkt darunter. Ein Mannschafsrückzug bewahrte die Niederämter damals vor dem Abstieg. «Ich glaube, das wäre das dritte Mal, dass wir uns am letzten Spieltag retten könnten», sagt Schenk und unterstreicht: « Wir hatten auch sehr gute Saisons mit einem vierten und einem sechsten Platz».

Bis zum Schluss

Der Ligaerhalt der Dulliker wäre eine faustdicke Überraschung. Nach einem Spieler-Exodus im vergangenen Sommer musste der neue Trainer Alessandro Rizzo ein komplett neues Team zusammenstellen. «Dass dies so gut geling, hätte ich nicht gedacht», sagt der Präsident. Vom Ligaerhalt konnte man auf der Ey zu Beginn der Saison nur träumen.

«Die Mannschaft hat schnell gute Fortschritte gemacht. Natürlich gab es zwischendurch auch mal Spiele, in denen wir chancenlos waren, wie beim 0:8 gegen Dietikon. Wichtig war, dass wir immer an uns geglaubt haben und bis zum Schluss alles geben.»

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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