Unihockey

Doppel-Sieg am Wochenende für Wiler-Ersigen: Ikone Matthias Hofbauer trägt bereits wieder das Topskorer-Shirt

Altmeister Matthias Hofbauer zeigt zum Saisonauftakt, dass er auch in dieser Saison eine tragende Rolle bei Wiler-Ersigen einnimmt.

Altmeister Matthias Hofbauer zeigt zum Saisonauftakt, dass er auch in dieser Saison eine tragende Rolle bei Wiler-Ersigen einnimmt.

Mit sechs Punkten aus der Doppelrunde vom Wochenende setzt sich der SV Wiler-Ersigen in der Spitzengruppe der NLA-Meisterschaft fest. Dem Torfestival gegen Grünenmatt (17:6) folgte ein typischer Arbeitssieg beim bisherigen Überraschungsteam Waldkirch St. Gallen (7:5). Herausragende Figuren beim  Serienmeister waren Altmeister Matthias Hofbauer (35) und der junge Finne Ville Lastikka, die in beiden Partien mehrfach punkteten.

Beim Heimspiel gegen Grünenmatt deutete zu Beginn wenig auf die Torlawine hin. Beinahe sieben Minuten mussten die knapp über 600 Zuschauer auf das erste Tor warten und dieses erzielte erst noch der Aussenseiter. Drei Minuten und drei Tore später führte dann aber das Heimteam bereits mit 3:1 und stellte das Skore in regelmässigen Abständen höher und höher. 17 Tore resultierten am Schluss. 

Nur zweimal in der NLA-Geschichte schoss der SVWE noch mehr Treffer. Beim 19:4 gegen Kloten 2004 und beim 19:1 in Basel 2007, immer noch der Rekordsieg. Speziell erwähnenswert der 20-jährige Ville Lastikka, der in seinem ersten Heimauftritt mit seinem neuen Verein gleich einen Hattrick erzielte. Gar noch einen Treffer mehr erzielte der Schweizer Youngster Deny Känzig.

Beide hatten sie schon im Cup gegen Zugerland mehrfach getroffen. Die jungen Wilden, zu nennen gilt es auch Rentsch, überzeugten mit ihrem Spielwitz und knackten das Defensivbollwerk der Gäste immer wieder. Schon schwerer taten sich da die Linien um die arrivierten Spieler. Tore erzielten aber auch sie, nicht immer herauskombiniert, aber halt auch dank der Routine.

Matthias Hofbauer unermüdlich

Wie zum Beispiel Matthias Hofbauer. Der Nimmermüde Wiler «spiritus rector» trifft auch in der neuen Saison wie das berühmte Schweizer Uhrwerk und steht nach drei Partien schon wieder bei zehn Skorerpunkten. Die Offensivkünste Hofbauers brauchte es noch mehr als im Derby tags darauf  in St. Gallen.

Die Ostschweizer mit wenig Kredit, aber mit zwei klaren Siegen in die neue Saison gestartet, agierten erwartungsgemäss mit viel Selbstvertrauen und ohne Komplexe. Das Heimteam lag rasch 2:0 in Front und zehrte von diesem Vorsprung bis weit ins Schlussdrittel. Ausgerechnet das St. Galler Eigengewächs in Diensten des SVWE, Claudio Mutter, leitete mit dem Ausgleich zum 5:5 (47) die Wende ein. Fankhauser und Lastikka brachten den Arbeitssieg mit zwei weiteren Toren und einem 3:0 im Schlussdrittel doch noch ins Trockene.

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