Volleyball
Diese beiden Solothurnerinnen wollen an der EM hoch hinaus

Diana Steffen und Luana Jaggi fahren im August an die Junioren Europameisterschaft in Norwegen. Es ist für die beiden Nachwuchsspielerinnen aus Solothurn der allererste Einsatz auf internationalem Parkett.

Jan Arnet
Drucken
Teilen
Diana Steffen und Luana Jaggi: «Wenn wir die Top 10 erreichen, können wir stolz sein auf uns».

Diana Steffen und Luana Jaggi: «Wenn wir die Top 10 erreichen, können wir stolz sein auf uns».

Jan Arnet

Der 24. Mai 2014 wird den beiden jungen Beachvolleyballtalenten Luana Jaggi und Diana Steffen aus Solothurn wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Es war der Tag, an dem sie sich für die Junioren Europameisterschaft in Norwegen qualifizieren konnten.

An einem Turnier in Jona schafften sie es, als bestes Mädchenteam des Jahrgangs 1997 das EM-Ticket zu lösen. Für die Schülerinnen ist diese Qualifikation der grösste Erfolg in ihrer noch jungen Karriere.

Diana Steffen, Luana Jaggi, was erwartet ihr von der Europameisterschaft?

Luana Jaggi: Ich habe keine Ahnung, was uns erwartet. Dies ist unser erstes internationales Turnier überhaupt und wir wollen vor allem Erfahrungen sammeln.
Diana Steffen:Nichts desto trotz versuchen wir natürlich, jedes Spiel zu gewinnen und möglichst weit zu kommen. Ich denke, wenn wir es in die Top 10 schaffen, können wir stolz sein auf uns.

Wie werdet ihr euch auf das Turnier vorbereiten?

Steffen: Wir werden weiter trainieren wie bisher. Bis im August werden wir noch einige Turniere bestreiten und werden versuchen, diese zu gewinnen. Dazu müssen wir natürlich viel trainieren. Wir sind auf einem guten Weg. Allerdings suchen wir noch ein paar Sponsoren, die uns bei der Reise nach Norwegen finanziell unterstützen.

Wieviel Training braucht es, um international bestehen zu können?

Jaggi: Wir trainieren zwölf Stunden pro Woche, jeweils auf dem Beachfeld, im Kraftraum und in der Halle. Neben dem Beachvolleyball spielen wir zudem auch Hallenvolleyball bei Volley Solothurn in der 1. Liga. Dort können wir uns auch während der Wintersaison fit halten.

Warum spielt ihr lieber auf Sand?

Steffen: Ich mag die Herausforderung. Beim Beachvolleyball sind wir nur zu zweit. Das heisst, wir sind immer gefordert und dürfen uns kaum Fehler erlauben. Schliesslich kann man nicht ausgewechselt werden, wie das in der Halle der Fall ist.
Jaggi: Du hast beim Beachvolleyball viel mehr Verantwortung und musst dir auch die Taktik selber überlegen, da das Coaching von aussen verboten ist. Zudem bist du draussen und kannst in der Sonne spielen, so macht es automatisch mehr Spass.

Welche Ziele nehmt ihr nach der EM ins Visier?

Jaggi: Uns erwarten noch zwei weitere Jahre in der Sportklasse der Kantonsschule Solothurn. Was danach folgt, steht noch in den Sternen.
Steffen: Mein absoluter Traum ist es, einmal bei Olympia antreten zu dürfen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

Aktuelle Nachrichten