Klettern

Die Urdorferin Rebekka Stotz wird Beste des Schweizer Teams

Rebekka Stotz.jpg

Rebekka Stotz.jpg

Rebekka Stotz belegte am dritten Lead-Weltcup der Saison den 22. Rang. Sie startete für das Regionalzentrum Zürich.

In Imst (AUT) fand an unserem Nationalfeiertag der dritte Lead-Weltcup der Saison statt. Am Start waren 109 Athletinnen und Athleten aus 25 Ländern. Aus der Schweiz starteten drei Damen und drei Herren, darunter als Einzige des Regionalzentrums Zürichs auch Rebekka Stotz (Urdorf). Leider verpassten die Schweizer Teilnehmer die Finalteilnahme. Beste des Teams wurde Stotz auf Rang 22.

An einer der eindrücklichsten stationären Kletterwand der Welt, in Imst im Tirol, fand der dritte Lead-Weltcup der Saison statt. Die junge Schweizer Delegation reiste mit dem Ziel nach Österreich, einzelne Halbfinals zu erreichen. Während die jüngeren Teilnehmer die Halbfinals verpassten, erreichten mit Rebekka Stotz (Urdorf) und Katherine Choong (Glovelier) die beiden routiniertesten Teilnehmerinnen knapp die Halbfinals.

Stotz mit Steigerung im Halbfinal

Als Erste startete im Halbfinal Choong. Sie erreichte rund die Mitte der eindrücklichen Wand und patzte dann bei einer der ersten schwierigeren Stellen. Am Schluss blieb ihr Rang 26. Bereits als Zweite startete Stotz. Sie kletterte flüssig und souverän von Griff zu Griff immer höher. Nur wenig über der Stelle, an welcher Choong scheiterte, rutsche Stotz unglücklich die Hand weg.

Sie kommentiert den Wettkampf wie folgt: «Ich fühlte mich fit und locker in der Route. Schade, ist mir die Hand weggerutscht, denn heute wäre deutlich mehr drin gelegen.» Am Schluss resultierte Rang 22 und damit doch eine Steigerung gegenüber der Qualifikation und der kleine Trost, Beste des Schweizer Teams zu sein.

Slowenen und Österreicher waren stark

Den Wettkampf der Damen gewann die Slowenin Mina Markovic vor Janja Garnbret (SLO) und Jessica Pilz (AUT). Bei den Herren gewann der Franzose Romain Desgranges vor Jakob Schubert (AUT) und Domen Skofic (SLO). Damit holten sich die Slowenen drei von sechs Podestplätzen. Für die heimischen Österreicher gab es noch zwei Podestplätze.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1