32 Schwinger massen sich im Sägemehlring, davon waren 22 Jungschwinger. Dies zeigt deutlich, dass sich die beiden Klubs stets darum bemühen, dem Nachwuchs ihren Sport näher zu bringen und  Begeisterung auszulösen. Niederlage und Sieg liegen wohl in keinem Sport so nahe wie beim Schwingen.  Auch wenn man nämlich  auf dem Rücken liegt und damit verloren hat, gibt man dem Gewinner die Hand und geht so auseinander. Zudem putzt der Gewinner dem Verlierer das Sägemehl von den Schultern weg und zeigt damit, dass beide wieder gleichgestellt sind. Die Jungschwinger lernen so, mit Niederlagen und Siegen umzugehen, was für das ganze Leben von grosser Bedeutung ist. Bedenkt man doch, dass es an den  grossen Schwingfesten wie beispielsweise den Eidgenössischen mit weit über 100'000 Besuchern selten zu Rangeleien und Auseinandersetzungen kommt. Die Schwinger gelten nicht nur deswegen als friedliches Volk.

Bei den Jüngsten mit den Jahrgängen 2006 bis 2009 setzte sich der Welschenrohrer Joel Luder gegen Elias Beguelin durch. Auch bei den Jahrgängen 2004 – 2005 gewann mit Remo Antenen ein Welschenrohrer. Es legte im Schlussgang Lauro Thomann auf den Rücken. Fredy Vogt aus Aedermannsdorf bezwang im Schlussgang der beiden Jahrgänge 2001- 2003 seinen Klubkollegen Damian Odermatt. Bei den Aktiven setzte sich Urs Hauri gekonnt und mit viel Können gegen seinen Gegner Simon Stoll aus Mümliswil durch.