Unihockey

Die Prag-Reise des SV Wiler-Ersigen steht ganz im Zeichen von «last minute»

Der SV Wiler-Ersigen reist für ein Vorbereitungsturnier nach Prag.

Der SV Wiler-Ersigen reist für ein Vorbereitungsturnier nach Prag.

Am Donnerstag heisst es offiziell «SVWE on Tour» mit dem Turnierstart des Schweizer Meisters im Unihockey am Czech Open in Prag. Das erste von drei Turnieren im Ausland innerhalb von wenigen Wochen steht dabei ganz im Zeichen von «last minute».

Bereits Anreise des Schweizer Meisters erfolgte in der letzten Minute, nämlich erst im Verlauf des Donnerstagmorgen, dem Tag des Turnierstarts. Mit der Turnierorganisation wurde extra ausgehandelt, dass die Auftaktpartie für den SVWE in Prag erst am Nachmittag angesetzt wird, damit die späte Anreise möglich war. Es ging dabei primär darum, die Anzahl Freitage der Spieler bei ihren Arbeitgebern möglichst tief zu halten, werden diese doch auch noch für den Schweden-Trip Ende August und den Champions-Cup im Oktober in Finnland benötigt.

«Last minute» konnte Assistenztrainer Radek Sikora am Dienstag auch die neusten Exel-Stockmodelle bei Ausrüsterpartner Interhockey beziehen, weiter das neu kreierte Einlauf-Shirt, das quasi auf den letzten Drücker eintraf. Doch damit längst nicht fertig mit «last minute».

Die mit Spannung erwarteten Matchdresses vom neuen Ausrüster Kempa-Uhlsport wurden direkt nach Prag geliefert, wo sie im Teamhotel noch vor dem ersten Spiel eintreffen sollten. «Last minute» dürfte auch die Aufstellung für das erste Gruppenspiel gegen Tatran erfolgen. Im Abschlusstraining vom Mittwoch wird sich zeigen, ob insbesondere die neuen Spieler wie Goalie Christoph Reich (nach seiner Hüftoperation bereits wieder einsatzfähig?) und Rückkehrer Joel Krähenbühl bereit sind. 

Auch die U21 in Prag

Neben dem NLA-Team reiste auch die U21 schon traditionsgemäss nach Prag und legte dort vielleicht gar den Grundstein zu den Meistertiteln der vergangenen zwei Jahre. Und weil es die NLA vormacht, zieht die U21 nach. Zwar reiste sie bereits Mittwoch nach Prag, doch mit Dominik Alder und Jan Novak wurden «last minute» noch zwei Akteure aufgeboten, die erst auf Turnierstart zum Team stossen.

Alder(1999) vollzieht damit einen längst angekündigten Wechsel von WaSa zum SVWE, der nun durch die bestandene Aufnahmeprüfung fürs Medizinstudium in Bern vollzogen wird. Da noch ohne Training beim Meister, wird er am Czech Open ausschliesslich mit der U21 spielen, danach aber ins NLA-Team wechseln.

Mit dem ebenfalls 18-Jährigen Jan Novak wird die Reihe der Gastspieler beim SVWE weitergeführt. Der grossgewachsene Flügel hatte bei einer Testwoche einen sehr guten Eindruck hinterlassen und möchte nun die Chance packen, sich der in den letzten beiden Jahren erfolgreich lancierten SVWE-Akademie anzuschliessen.

Neun SVWE-Akteure in Nati-next-generation-Projekt

Dass ausländische Nachwuchsakteure wie Sesulka, Lastikka oder Dudovic die eigenen Talente nicht bremsen, sondern zusätzlich anspornen, beweist das Natiaufgebot für den Zusammenzug anfangs September. Von 26 aufgebotenen Spielern sind nicht weniger als neun vom SVWE! Das Trainingslager wird sinnigerweise als next-generation-Camp deklariert. Unter exat dem selben Begriff «Next Generation» werden seit zwei Jahren die Nachwuchstalente beim SVWE speziell mit bis zu sieben Trainings pro Woche gefördert.

Mit Erfolg wie das Aufgebot zeigt: Mit Yannick Flury (Goalie), Jan Bürki, Claudio Mutter, Simon Laubscher, Deny Känzig und Marco Rentsch haben sich sechs Akteure nicht nur in den Fokus des NLA-Teams gearbeitet, sondern gar in jenen der Perspektiv-Nati. Mit Marco Louis und Nicola Bischofberger wurden dabei zwei weitere, bereits etablierte, aber immer noch junge Akteure (1994) nominiert. Ebenfalls aufgeboten wurde der von den Tigers zum SVWE gestossene Andrin Hollenstein.

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