Eishockey
Die Oltner wollen sich ein gutes Playoff-Gefühl holen

Der EHC Olten empfängt am Dienstag Abend die GCK Lions zur letzten Qualifikationsrunde. Die Oltner wollen sich in der Partie ein gutes Gefühl für den Playoff-Start holen. Olten ist mit Rang sechs oder sieben bereits für die Playoffs qualifiziert.

Stephan Felder
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Der EHC Olten will mit gutem Gefühl in die Playoffs starten.

Der EHC Olten will mit gutem Gefühl in die Playoffs starten.

Bruno Kissling

Mit dem Heimspiel gegen die GCK Lions schliesst der EHC Olten die Qualifikation in der NLB-Saison 2011/12 ab. Fest steht: Der EHCO wird die Quali auf Rang sechs oder sieben beenden. Den heutigen Gegner aus Küsnacht können die Powermäuse aufgrund der negativen Bilanz in den Direktbegegnungen nicht mehr überholen. Dagegen könnten die Solothurner noch am EHC Basel vorbeiziehen, wenn sie in der heutigen Partie mehr Punkte holen als Basel gegen den HC Ajoie.

Obwohl der Fokus bereits auf die Playoffs gerichtet ist, sieht EHCO-Keeper Michael Tobler das Spiel gegen die GCK Lions als durchaus wichtig an: «Das letzte Spiel vor den Playoffs ist immer von grosser Bedeutung. Es geht vor allem darum, sich ein gutes Gefühl für den Playoff-Start zu holen.» Man könne den Schalter nicht einfach auf Playoff-Modus legen, deshalb sei entscheidend, dass man bereits in die letzte Quali-Partie mit vollem Einsatz steige.

Bislang keine gute Bilanz

Gegen die GCK Lions taten sich die Oltner in dieser Saison überaus schwer. 0 Siege und 1:11 Punkte lautet die wenig schmeichelhafte Bilanz der Powermäuse gegen den heutigen Gegner. Tobler kennt die Gründe für die schlechte Bilanz: «GC ist in dieser Saison sehr viel besser organisiert als in den letzten Jahren. Dazu trafen wir meist dann auf die Zürcher, wenn wir in einer schlechten Phase waren und nicht unsere bessere Leistung abrufen konnten.» Genau dies soll sich heute ändern, damit der EHCO nach dem Derby-Sieg vom Sonntag gegen Langenthal die letzte Portion Selbstvertrauen für die Playoffs holen kann.

Am Sonntag geht es bei null los

Am Donnerstag findet das Wahlverfahren statt, bei dem die Playoff-Begegnungen bestimmt werden. Tobler hat grundsätzlich keine speziellen Vorlieben, wenn es um den Viertelfinal-Gegner geht. «Wir wollen einfach so weit wie möglich kommen», sagt der 26-jährige Torhüter bestimmt. «Natürlich wäre es für mich persönlich aber speziell, auf Lausanne oder La Chaux-de-Fonds zu treffen, weil ich für diese beide Teams schon mal gespielt habe.» Wichtiger sei aber, dass man ab Sonntag in den Playoffs die über weite Strecken durchschnittliche Saison relativieren könne. «Ab Sonntag beginnt alles wieder bei null», weiss Tobler. Und wenn heute die Hauptprobe gelingt, dann steht einem starken Playoff-Start nichts mehr im Weg.

«Das letzte Spiel vor den Playoffs ist immer von Bedeutung. Es geht vor allem darum, sich ein gutes Gefühl zu holen.»