Eiskunstlauf

Die Läuferinnen freuen sich über die Geschenke am Ambassadoren-Cup

Wenn alle paar Minuten ein kleines Geschenk auf die Eisbahn fliegt, dann ist wieder einmal der grosse Tag der Eiskunstläuferinnen in Zuchwil gekommen.

Anlässlich des Ambassadoren-Cups begeisterten die talentierten Eiskunstläuferinnen im Zuchwiler Sportzentrum mit einer Kombination von Harmonie und Kreativität, von Kraft und Eleganz. Die über 70 Mädchen und junge Frauen zwischen 7 und 25 Jahren und die vier Jungs zeigten Pirouetten und Sprünge, die im zumeist aus fachkundigen Insidern bestehenden Publikum spontanen Applaus auslösten.

Nicht weniger als sechs Preisrichterinnen und Preisrichter beurteilten die Vorführungen der Läuferinnen und Läufer, die auf verschiedensten Niveaus - vom Sternliparcours für die Anfängerinnen bis zum Goldtest für die nationalen Talente - ihr Bestes gaben. Den Ambassadoren-Cup lasse sie sich nie entgehen, sagte die Subingerin Jessica Rudolf von Rohr, die zum Abschluss für den anspruchsvollsten Höhepunkt des Tages sorgte. «Es ist immer eine kleine Heimkehr», so die 18-Jährige, die jetzt für den SC Bern startet

Dass die Musikanlage bei ihrem ersten Startversuch versagt hatte, habe sie nicht gross aus der Ruhe gebracht. «Ich habe hier meine ersten Schrittlein gemacht und meine ersten Stürze erlebt und freue mich immer wieder, nach Zuchwil zu kommen.» Beim zweiten Anlauf hielt dann auch die Musikanlage bis zum Ende durch.

Der Probelauf zum Goldtest gelang ihr recht gut, obwohl sie beim Doppelaxel einen Absitzer hinnehmen musste. Seit 12 Jahren arbeitet Jessica Rudolf von Rohr nun auf das grosse Ziel hin. «Meistens gelingt mir der Doppelaxel», ist sie optimistisch, den Goldtest noch diesen Monat zu bestehen.

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