Wassersportarten
Die jungen Kanuten und Kajakfahrer aus der Region fahren um die Wette

Am Wochenende vom 3. und 4. September werden in Derendingen die Jugend- und Schülerschweizermeisterschaften im Kanu-Slalom ausgetragen.

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Nico Meier auf dem Emmekanal in Derendingen.

Nico Meier auf dem Emmekanal in Derendingen.

Zur Verfügung gestellt

Die Solothurner Kajakfahrer organisieren im Zwei-Jahres-Turnus Rennen auf ihrer Heimtrainingsstrecke, dem Emmekanal.

Nach ersten Trainingsmöglichkeiten auf der Slalom-Strecke am Samstagmorgen starten die jungen Paddler an diesem Anlass aber erst noch nicht im Slalomboot, sondern setzen sich auf der Aare in Abfahrtsboote. Die Solothurner Kajakfahrer unterstützen damit Bestrebungen des Schweizerischen Kanuverbands, am selben Rennwochenende verschiedene Disziplinen der vielfältigen Sportart zu berücksichtigen, um den AthletInnen möglichst breite Erfahrungen im Kanusport zu ermöglichen. Das einfache Abfahrtsrennen im Bereich des Bootshauses in Solothurn wird für die Schülerkategorie sogar als Schweizermeisterschaft gewertet.

Zurück in Derendingen, starten am Samstagabend um 20.00 Uhr mit den Mannschaftsrennen die ersten Slalomwettkämpfe, bei denen drei Fahrer gleichzeitig unterwegs sind und mit möglichst optimalen Ablösungen den Parcours so berührungsfrei und schnell wie möglich zu durchqueren versuchen.

Ab 9.00 Uhr am Sonntagmorgen ist dann jeder Athlet und jede Athletin auf sich alleine gestellt. In den Einzelrennen wird in den jüngeren Kategorien um den Schweizermeistertitel gekämpft, aber auch Junioren, Elite und Senioren werden sich möglichst elegant durch die Stangen kämpfen und im nationalen Slalomrennen ihr Bestes zu zeigen.

Momentan haben die Solothurner Kajakfahrer zwar keine jungen Paddler im Slalomkader, aber der Langendörfer Robin Häfeli versucht, als Angehöriger der Abfahrts-Juniorennationalmannschaft, die Slalomfahrer in Bedrängnis zu bringen und sich einen Podestplatz zu erkämpfen. Häfeli nützt das Slalomtraining als regelmässigen Ausgleich und wichtige Ergänzung in seinem Leistungstraining als Wildwasser-Abfahrer. Nach Abschluss der Talentförderklasse der Sek-Stufe I, hat er seit August eine Lehre bei der Firma Fraisa begonnen, die ihn als Sportler unterstützt und ihn eine Sportlerlehre absolvieren lässt, damit er mit möglichst optimalen Bedingungen weitertrainieren kann.