Regionalsport-Oscars
Die Gala des Jahres: Tim Hug

Alles hat ein Ende, auch das Sportjahr 2014. Somit ist es höchste Zeit, die Heldinnen und Helden des Regionalsports zu küren - sechs an der Zahl. Dies ist der fünfte Teil.

Michael Schenk
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Tim Hug konnte in der letzten Saison überraschend seinen ersten Weltcup-Sieg feiern.

Tim Hug konnte in der letzten Saison überraschend seinen ersten Weltcup-Sieg feiern.

Keystone

Die letzten Silvesterböller waren kaum verklungen, als Tim Hug in Tschaikowski einen Mordsknaller zündete. Der Nordisch-Kombinierer aus Gerlafingen feierte am 4. Januar in der russischen Stadt, die nach dem weltbekannten Komponisten benannt ist, weil dieser nebenan in Wotkinsk geboren wurde, völlig überraschend seinen ersten Weltcup-Sieg. Mit diesem sorgte der Wasserämter für den ersten Schweizer Triumph seit dem 19. März 1994.

Damals hatte Hippolyt Kempf in Thunder Bay (Ka) seinen letzten von fünf Weltcup-Siegen errungen. Bis dato blieben weitere Highflyer allerdings aus. An den Olympischen Spielen in Sotschi reichte es Hug «nur» zum beschaulichen Platz 27. Inzwischen hat sich der «Flachland-Yeti» mit mehreren Weltcup-Klassierungen unter den Top 20 bereits für die Weltmeisterschaft im Februar in Falun (Swe) qualifiziert. Vielleicht tanzt Hug an der WM seinen nächsten Schwanensee und sorgt wieder für einen lauten Nussknacker?