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Die Frauen des SC Derendingen siegen gegen die AS Gambarogno

Symbolbild.

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Nach den ersten sehr dominanten 45 Minuten fühlten sich die SCD-Frauen in der zweiten Hälfte zu sicher. Aus einer anfänglichen 3:0-Führung resultierte noch ein 3:2-Sieg.

In den ersten 45 Minuten dominierten die SCD Frauen nach Belieben. In der 2. Halbzeit hat das einheimische Team in der Konzentration nachgelassen und schaltete einen Gang runter. In der ersten Halbzeit dominierten nur die SCD Frauen das Spiel-Geschehen klar und gewannen praktisch jeden Zweikampf. Das Corner-Verhältnis in der ersten Halbzeit 8:0.

Die ersten zwei Tore wurden aufgrund dieser Standards erzielt. Das 1:0 lenkte nach einem direkt auf das Tor gezogenen Corner Eva Cereghetti ins eigene Tor ab. In der 27. Minute verwandelte Simone Zahno einmal mehr einen Corner direkt zur verdienten 2:0 Führung.

Angriff um Angriff rollte über die Seite von Corinna Saladin, die sich mehrmals herrlich durchspielte und in der 37. Minute nur die Lattenoberkante traf. Drei Minuten später wurde sie dann doch noch belohnt nach Vorarbeit von Jess Hawker, ihre Hereingabe verwandelte Corinna Saladin unhaltbar zum 3:0. Der schönste Angriff des Spiels vor der Pause: Jess Hawker dribbelte sich wiederum auf der rechten Seite durch und ihre Hereingabe versenkte Martina Grob zum 4:0 – dieses Tor wurde dann leider wegen knappen Abseits aberkannt.

Die Einheimischen schalteten nach der Pause einen Gang runter

Die AS Gambarogno kam wie verwandelt aus der Kabine und spielte sehr aufsässig und operierte mit zwei offensiven Angreiferinnen und mit langen Bällen auf die Sturmspitzen.

Die SCD Frauen waren in der 2. Halbzeit nicht mehr so konzentriert und verursachten dadurch unnötige Fouls frontal vor dem eigenen Strafraum. Die Tessinerinnen erzielten beide Tore durch Standards: Mittels Freistoss wurde der Ball ab ca. 35 Metern in den Strafraum gezogen und mit Windunterstützung verlängerte Scilla Grossi per Kopf unhaltbar zum 3:1.

Die Resultatverkürzung erfolgte in der 74. Minute: Ein direkt geschossener Freistoss aus ca. 25 Metern parierte Martina Rytz vorerst vorzüglich und lenkte den Ball an das Lattenkreuz, den Nachschuss verwandelte dann wiederum Scilla Grossi zum 3:2. – Ab diesem Zeitpunkt spielten die SCD Frauen wieder konzentrierter und hatten noch einige Torchancen, die allesamt knapp vergeben wurden. Das Corner-Verhältnis lautete am Ende des Spiels 12:2.

Urs Bachmann: «Nach einer ausgezeichneten ersten Halbzeit hat sich das Team nach der Pause zu sicher gefühlt und wurde von den Tessinerinnen überrascht. Diesen Punkt werden wir ansprechen müssen und die Lehren daraus ziehen.»

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