«Mein Gefühl ist sehr gut. Wir sind gerüstet für das kommende Wochenende», sagt HV-Olten-Präsident Martin Kieser, der gemeinsam mit Alexandra Roth und Ernst Zingg das Dreierpräsidium des Final4 vom Samstag und Sonntag innehat. «Vor einer Woche hatten wir eine gute OK-Abschlusssitzung, in der wir die letzten hängigen Sachen bereinigen konnten.»

Bis dahin war es allerdings ein hartes Stück Arbeit: Kieser und Roth wurden in den vergangenen Wochen ordentlich auf Trab gehalten: «Wir mussten beispielsweise die Übernachtungen der teilnehmenden Teams regeln», nennt Kieser einen Punkt auf der langen To-do-Liste. «Es waren viele kleine Aufgaben, die in der letzten Zeit viele Mails und Telefonate nötig gemacht haben», ergänzt Roth.

Der Wunsch: Hochkarätige Spiele

«Überhaupt ist der Arbeitsaufwand, den das gesamte 20-köpfige OK seit rund einem halben Jahr geleistet hat, riesig», sagt Kieser, der in Sachen Handball-Grossanlässe kein unbeschriebenes Blatt ist: 2001 wirkte er im OK der U21-Junioren-WM mit und 2004 hatte er beim Vierländerturnier als OK-Präsident das Zepter in den Händen. Obwohl das Final4 anders als diese beiden Turniere keinen internationalen Charakter aufweist, hinkt es laut Kieser im Bezug auf den Aufwand keineswegs hinterher.

Als Lohn für die zuletzt intensive Zeit wünscht sich Kieser, dass das Final4 zu einem grossen, attraktiven Fest wird, das dem Handball in der Region Olten eine Menge Publicity beschert. «Der letztjährige Cupfinal der Männer zwischen Wacker Thun und den Kadetten Schaffhausen überzeugte durch sein ausgesprochen hohes Niveau – das war wirklich Handball der Extraklasse», ruft Kieser den Showdown von 2012 in Erinnerung, den Wacker Thun letztlich überraschend für sich entscheiden konnte. «Es wäre schön, wenn es auch in Olten zu solch hochstehenden Spielen kommt.» Auch im Hinblick auf die Zuschauerzahlen orientiert man sich innerhalb des Oltner OKs am Vorgänger-Event in Sursee. «2012 waren am Samstag und am Sonntag jeweils rund 1500 Zuschauer vor Ort. Diese Zahl streben wir ebenfalls an», sagt Kieser zu den gehegten Ambitionen. «Ich bin extrem gespannt, wie viele Leute tatsächlich kommen werden», sagt Roth.

Das Surseer «Final4» toppen

Übertreffen wollen Kieser und Co. die Austragung in Sursee jedoch mit ihrem Rahmenprogramm. «Da legen wir noch eine Schippe drauf», sagt Kieser. «Einerseits haben wir eine Aerobic-Truppe engagiert. Andererseits werden wir am Samstagabend für Barbetrieb sorgen. Sodass der erste Tag mit dem letzten Halbfinalspiel noch nicht abgeschlossen sein wird. Zudem haben wir einen grosszügigen, loungemässigen Aussenbereich geplant.»

In erster Linie will man damit das Publikum erreichen. Nicht zuletzt erhofft sich Martin Kieser aber, dass er selber dort auch hin und wieder mit dem einen oder anderen bekannten Gesicht auf einen gelungenen Anlass anstossen kann. Bei der Austragung des Final4 spielt für Co-OK-Präsident Kieser eine wichtige Rolle. Beim Cupwochenende wird mit der grossen Kelle angerichtet, das Budget beträgt rund 80 000 Franken, wie Kieser sagt. Dabei soll für den HV Olten am Ende ein schönes Sümmchen im fünfstelligen Bereich herausspringen. «Wir möchten damit Reserven aufbauen», sagt Kieser. «Unser Verein wächst erfreulicherweise stetig, auf die kommende Saison hin wird es zwei neue Nachwuchsteams geben. Das erfordert natürlich auch mehr finanzielle Ressourcen.»

Den zu erwartenden positiven Abschluss leitete die Sponsoringcrew um Alexandra Roth überhaupt erst in die Wege. «Es haben sehr viele Freunde des HVO mitgezogen», sagt Marketing-Fachfrau Alexandra Roth, «sodass sich die Sponsorensuche am Ende als grosser Erfolg herausstellte.» Damit zeigt sich: Von der Infrastruktur bis zu den Finanzen ist nun also alles angerichtet für erfolgreiche Oltner Final4-Festspiele.