Unihockey
Die Berg-und-Tal-Fahrt geht weiter

Langenthal-Aarwangen verliert in der NLB gegen die Jona-Uznach Flames mit 3:9

michael herzig
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Solothurner Zeitung

Langenthal-Aarwangen kommt in dieser Saison nicht richtig auf Touren. Nach der 3:9-Niederlage gegen die Jona-Uznach Flames fällt ULA auf den fünften Rang zurück.

Nach dem 4:0-Erfolg in der Nationalliga B vom vergangenen Wochenende gegen Zug United wollte ULA den gewonnenen Schwung in die Heimpartie gegen die Jona-Uznach Flames mitnehmen. Zwar erwischten die Platzherren einen optimalen Start, doch nach der zwischenzeitlichen 1:0-Führung verlor man plötzlich das eingeschlagene Konzept. «Wir wussten von der Stärke des Gegners, schnelle Gegenstösse lancieren zu können», meinte Stürmer Andreas Ramseier. Trotzdem lief man den Gästen immer wieder ins offene Messer. Nach drei Gegentreffern im Mitteldrittel kamen die Platzherren im Schlussabschnitt nochmals auf 3:4 heran, ehe Jona-Uznach dank einem beeindruckenden Schlussspurt noch fünf Treffer erzielte und auf 9:3 davonzog. Somit waren im Endeffekt auch die zwei Treffer von Ramseier vergebens. «Wir nahmen viel Risiko und wurden für die offensive Spielweise brutal betraft», so der 22-Jährige.

Die fehlende Kaltblütigkeit

Die bisherige Saison ist eine wahre Berg-und-Tal-Fahrt. Gute Resultate wechseln sich mit schwächeren Vorstellungen im Wechseltakt ab. «Es gelingt uns zurzeit nicht, über 60 Minuten einen hohen Rhythmus anzuschlagen», konstatiert Trainer Roland Münger. Anfang Saison wollte ULA
in den Top 3 mitspielen. Zurzeit belegt man jedoch nur Platz fünf, die Erwartungen konnten somit noch nicht erfüllt werden. «Wir zeigen viele positive Ansätze, sind mehrheitlich im Ballbesitz. Vor dem Tor fehlt uns zuletzt allerdings die nötige Kaltblütigkeit», analysiert der 37-Jährige.

Pause nützen zum Köpfe-Lüften

Wegen der anstehenden Weltmeisterschaft steht das nächste Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenleader Red Devils Altendorf erst in drei Wochen an. Für ULA kommt die Pause zum richtigen Zeitpunkt. «Meine Schützlinge sollen die kommenden Tage nutzen, um die Köpfe vor negativen Gedanken zu befreien. Nach einer Woche mit reduziertem Trainingsaufwand gilt es im Anschluss, wieder Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben zu tanken», sagt Münger im Hinblick auf die Playoffs.

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