Fussball 2. Liga
Die 2. Liga genügt dem FC Grenchen nicht

Mehr als Platz vier lag für den FC Grenchen nach zwei Abstiegen in Folge auch in der Regionalliga nicht drin.

Raphael Wermelinger
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Teamfoto FC Grenchen

Teamfoto FC Grenchen

zvg

Nach Jahrzehnten in höheren Gefilden musste der FC Grenchen in der abgelaufenen Meisterschaft erstmals wieder mit der höchsten Regionalliga vorliebnehmen. Und die Saison verlief für den Traditionsklub aus der Uhrenstadt mit dem vierten Schlussrang nicht wirklich nach Wunsch.

Am Ende hatte der FC Grenchen stolze elf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter FC Biberist. Der direkte Wiederaufstieg in die interregionale 2. Liga war bereits früh vom Tisch. Trainer Roland Hasler überstand die Saison nicht und wurde im Verlauf der Rückrunde durch Perparim Redzepi ersetzt, der seinerseits beim FC Iliria hatte gehen müssen.

Grenchens Sportchef Max Rüetschli wollte nicht mehr allzu viele Worte über die vergangene Spielzeit verlieren: «Da war ich noch nicht Sportchef und hatte auch nicht im Sinne, es zu werden.» Er habe die Mannschaft aber gesehen und konstatiert rückblickend, dass wahrscheinlich nicht mehr dringelegen hätte. Nach zwei Abstiegen in Folge sei es halt ein typisches Übergangsjahr gewesen. «Ob wir Zweiter, Vierter oder Sechster waren, ist nicht entscheidend.»

Dieses Jahr wird der FC Grenchen zumindest unter den anderen 2.-Liga-Trainern als haushoher Favorit gehandelt. Diesen Anspruch stellen die Grenchner auch an sich selbst. «Wir müssen so schnell wie möglich wieder rauf in die 2. Liga inter. Wenn nicht dieses Jahr, dann sicher in der kommenden Saison. Vor allem damit die Jungen eine richtige Perspektive haben», sagt Rüetschli.

Allerdings wurde die Konkurrenz im Vergleich zum Vorjahr sicher nicht kleiner, meint er: «Es wird schwer. Ich rechne mit Iliria, Subingen, Bellach und noch einer Überraschungsmannschaft, die es jedes Jahr gibt.» Die Grenchner treten laut Rüetschli mit dem gleichen Stamm, plus einigen Verstärkungen an. Die gewichtigsten Zuzüge sind sicher Kliment Nastoski und Samuel Zayas, die vom FC Solothurn kamen, sowie Mittelfeldspieler Etienne Büschi.

Kader FC Grenchen

Trainer: Perparim Redzepi

Assistent: Jasar Ajdini

Tor: Michael Obrecht, Nik Gribi, Martin Leuenberger.

Abwehr: Cyril Pickel, Calvin Corti, Mika Emch, Marc Hügli, Leandro Eggenschwiler, Kliment Nastoski.

Mittelfeld: Davide Territo, Semir Ressil, Fabrizio Laus, Samuel Zayas, Valerio Fragapane, Etienne Büschi, Cédric Rihs, Dominique Sutter, Liridon Redzepi, Massimiliano Bianco, Damiano Palermo.

Angriff: Arben Alimusaj, Xevi Romani, Mohamed Abdelkader

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