Fussball 2. Liga

Die 2. Liga genügt dem FC Grenchen nicht

Teamfoto FC Grenchen

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Mehr als Platz vier lag für den FC Grenchen nach zwei Abstiegen in Folge auch in der Regionalliga nicht drin.

Nach Jahrzehnten in höheren Gefilden musste der FC Grenchen in der abgelaufenen Meisterschaft erstmals wieder mit der höchsten Regionalliga vorliebnehmen. Und die Saison verlief für den Traditionsklub aus der Uhrenstadt mit dem vierten Schlussrang nicht wirklich nach Wunsch.

Am Ende hatte der FC Grenchen stolze elf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter FC Biberist. Der direkte Wiederaufstieg in die interregionale 2. Liga war bereits früh vom Tisch. Trainer Roland Hasler überstand die Saison nicht und wurde im Verlauf der Rückrunde durch Perparim Redzepi ersetzt, der seinerseits beim FC Iliria hatte gehen müssen.

Grenchens Sportchef Max Rüetschli wollte nicht mehr allzu viele Worte über die vergangene Spielzeit verlieren: «Da war ich noch nicht Sportchef und hatte auch nicht im Sinne, es zu werden.» Er habe die Mannschaft aber gesehen und konstatiert rückblickend, dass wahrscheinlich nicht mehr dringelegen hätte. Nach zwei Abstiegen in Folge sei es halt ein typisches Übergangsjahr gewesen. «Ob wir Zweiter, Vierter oder Sechster waren, ist nicht entscheidend.»

Dieses Jahr wird der FC Grenchen zumindest unter den anderen 2.-Liga-Trainern als haushoher Favorit gehandelt. Diesen Anspruch stellen die Grenchner auch an sich selbst. «Wir müssen so schnell wie möglich wieder rauf in die 2. Liga inter. Wenn nicht dieses Jahr, dann sicher in der kommenden Saison. Vor allem damit die Jungen eine richtige Perspektive haben», sagt Rüetschli.

Allerdings wurde die Konkurrenz im Vergleich zum Vorjahr sicher nicht kleiner, meint er: «Es wird schwer. Ich rechne mit Iliria, Subingen, Bellach und noch einer Überraschungsmannschaft, die es jedes Jahr gibt.» Die Grenchner treten laut Rüetschli mit dem gleichen Stamm, plus einigen Verstärkungen an. Die gewichtigsten Zuzüge sind sicher Kliment Nastoski und Samuel Zayas, die vom FC Solothurn kamen, sowie Mittelfeldspieler Etienne Büschi.

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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