«Das unterstreicht den hervorragenden Geist, der bei uns im Team herrscht», stellt Klubpräsident Hugo Derendinger mit Genugtuung fest.

Mit den vier gewonnenen Punkten bei Ried Wollerau bleiben die Solothurner voll im Titelrennen. «Die Spitze liegt extrem nahe zusammen, umso wichtiger ist es, dass wir um jeden Punkt kämpfen und nicht zu weit nach vorne blicken», sagt Derendinger. Der Blick nach vorne lässt sich allerdings kaum vermeiden. Bereits heute empfängt der TCS das scheinbar übermächtige CS Cologny, das mit mehreren Spitzenspielern gespickt ist. Hugo Derendinger misst der Qualität der Begegnung einen hohen Stellenwert bei. «Vom Niveau her erreicht die Partie den Status des Turniers in Gstaad.»

Entsprechend zuversichtlich sind die Verantwortlichen in Bezug auf das Zuschauerinteresse. Mit Lukas Rosol tritt kein Geringerer als der diesjährige Bezwinger von Raphael Nadal in Wimbledon auf der Anlage am Herrenweg an. «Wir hoffen, dass die Leute unsere Leistungen registriert haben und uns heute unterstützen werden», so der Klubpräsident. Er und seine Leute haben jedenfalls vorgesorgt und eine Zusatztribüne errichtet. Erwartet werden gegen 500 Zuschauer.

Nach der anstrengenden Auswärtspartie bei Ried Wollerau galt das Hauptaugenmerk zunächst der Erholung. Noch auf dem Klubgelände erhielten die Spieler Massagen gefolgt von einem Nachtessen. Danach machte man sich auf den Heimweg, genauer ins Hotel. Die Partie beginnt um 12 Uhr. Der Eintritt ist frei. «Grund genug, uns beim Heimdebüt in der höchsten Spielklasse zu unterstützen», machte Hugo Derendinger gleich Werbung in eigener Sache.