In der Verlängerung kam es zu einer der wenigen Szenen, in denen sich der Schwede Rasmus Sundstedt so richtig ins Rampenlicht zu spielen vermochte. Der Topstar wurde meist durch den zum Verteidiger umfunktionierten Christoph Hofbauer neutralisiert. Ebenso wenig zur Geltung kam der andere HCR-Topskorer Hautaniemi, der gegen den SVWE zu treffen pflegt. Weshalb dann trotzdem die Niederlage?

Zu wenig Konsequenz und zu viel Pech

Die erste Minute der Partie fasst das Spiel praktisch zusammen. Nach 10 Sekunden wehrt der junge HCR-Goalie Gruber erstmals reaktionsschnell gegen eine platzierten Handgelenkschuss Lastikkas, weitere 20 Sekunden später knallt Mendelin die Ball an die Latte und nach 63 Sekunden trifft Väänänen zur Führung für das Heimteam. Drei Grosschancen nur ein Tor. Dies sollte sich wie ein roter Faden durchs Spiel des SVWE ziehen an diesem Abend.  Zu wenig konsequent agierte Wiler im Abschluss, hatte dazu Pech mit einem halben Dutzend Stangentreffern und servierte dazu den Gästen mit individuellen Fehler drei Tore auf der Serviertablett.


Da lässt sich eine Team vom Format des HCR natürlich nicht zweimal bitten und deutet seine Ambitionen in dieser Saison an. Der SVWE hat nicht lange Zeit, sich über die Niederlage Gedanken zu machen. Bereits heute geht es in einem vorgezogenen Spiel in Chur weiter. Die Bündner siegten gestern in Kloten und unterlagen vor Wochenfrist dem HCR mit … 5:6 nach Verlängerung. Es wartet also eine Herausforderung auf das Berger-Team, der nach gestern kräftig rotieren dürfte.