Tennis

Der stärkste Trimbacher Trumpf hat nicht gestochen

Im Einzel musste Youngster Jeremy Moser einen Favoritensieg zugestehen.

Im Einzel musste Youngster Jeremy Moser einen Favoritensieg zugestehen.

Die Trimbacher Tennisspieler eröffnen das NLA-Abenteuer mit einer 4:5-Niederlage gegen Stade Lausanne. Nach den Einzelpartien hatte es noch 3:3 gestanden.

Der TC Froburg Trimbach hat gegen den ersten Gegner in der NLA-Interclubmeisterschaft einen Startsieg knapp verpasst. Stade Lausanne, das die Gastgeber noch am ehesten in ihrer Reichweite wähnten, behielt mit 5:4 die Oberhand.

Der NLA-Neuling wurde vor der Premiere auf die Folter gespannt. Gestreng nach Reglement warteten die Schiedsrichter zwei Stunden ab, ehe sie angesichts der unsicheren Wetterentwicklung der Innenanlage gegenüber den nassen Aussenplätzen den Vorzug gaben. Von den Froburgern hätte nur Alvaro Bello die frische Luft bevorzugt. Doch der Berner liess sich auch nach einem harzigen Start (3:6) nicht entmutigen, gewann den zweiten Abschnitt 6:1 und wendete die Partie gegen Antoine-Michel Alexejew im dritten Satz (6:4) zu seinen Gunsten. «Das Game zum 4:4 war die Wende.» Nachdem bereits der polnische Verstärkungsspieler Blazej Koniusz seine Partie gegen Loic Perret in zwei Sätzen gewonnen hatte, gab sich Bello für den weiteren Verlauf optimistisch: «Wenn es nach den Einzeln 3:3 steht, gewinnen wir. Denn im Doppel sind wir stark.»

Spannende Schlussphase

Tatsächlich stand es nach den Duellen in der Trimbacher Tennishalle 3:3, da Martin Vacek gegen den gleichklassigen N2-Spieler Jessy Kalambay mit 6:2, 6:4 obenaus schwang und den dritten Trimbacher Punkt buchte. «Unprogrammgemäss» verlief einzig das Match der Froburger Nummer 1. Der Pole Gregor Panfil konterte zwar im zweiten Satz den 4:6-Auftakt mit einem 6:4-Zwischenspurt, doch im dritten Satz spielte wiederum Jakob Kahoun seine Stärken insbesondere im Aufschlag aus. Der Lausanner brachte Panfil erneut in Rücklage und entschied den dritten Satz mit 6:3 für sich. Diese Niederlage wirkte sich für die Trimbacher angesichts der nicht eintreffen wollenden Stärke im Doppel verhängnisvoll aus. Nur die beiden Polen gestalteten nämlich ihren Einsatz erfolgreich, während Vacek und Luca Giacomelli einerseits sowie «Prognostiker» Bello und Marek Szklarecki andererseits den Waadtländer Duos unterlagen.

Youngsters bestehen Feuertaufe

Beachtlich schlugen sich die beiden Froburger Youngsters bei ihrer NLA-Feuertaufe. Der Dulliker Luca Giacomelli (N4) wurde zwar von Lucas Zweili (N3) in beiden Sätzen (2:6, 6:7) früh gebreakt, leistete aber gegen Ende zähen Widerstand. «Den ersten Satz, in dem ich 5:3 führte, muss ich machen», trauerte Jeremy Moser dem 6:7 nach Tiebreak nach. Der Starrkirch-Wiler R1-Akteur verlor den zweiten Abschnitt dann klar 2:6, weil sein N4-Gegner Renato Lombardi an Spieltempo und Durchschlagskraft zulegte.

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