Rad Quer
Der Schönenwerder Reto Indergand kann erstmals in die Top 5 fahren

Der St. Galler BMC-Mountainbike-Profi Lars Forster gewann am Dienstag die 42. und letzte Auflage des internationalen Radquerrennens von Dagmersellen. Vor dem Belgier Braam Merlier und Andri Frischknecht.

Manfred Dysli
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Nach der Radquer-Schweizer-Meisterschaft wird Reto Indergand Ende Januar wieder aufs Mountainbike wechseln.

Nach der Radquer-Schweizer-Meisterschaft wird Reto Indergand Ende Januar wieder aufs Mountainbike wechseln.

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Einen starken Tag erwischte am Chrüzberg auch der Schönenwerder Reto Indergand. Der Mountainbike-Profi beendete das Rennen als Fünfter. «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Das war meine bisher beste Leistung an einem internationalen Radquer», kommentierte Reto Indergand das Rennen.

«In den Top 5 war ich in dieser Disziplin bis jetzt noch nie», sagte der Schönenwerder weiter. «Schade war eigentlich nur, dass ich kurz nach dem Start den Sprung in die fünfköpfige Spitzengruppe knapp verpasste.» Als er dann im Verlauf des Rennens gemeinsam mit Simon Vitzthum wieder zur Spitze aufschliessen musste, kostete ihn dies zwischenzeitlich zu viel Kraft. «Ich habe mich wohl ein wenig übernommen», so Indergand, welcher seinen Rhythmus danach aber wieder fand: «Ab der fünften Runde lief es mir wieder besser.»

Zu seinem weiteren Rennprogramm sagte der 26-Jährige: «Jetzt fahre ich am Berchtoldstag auch noch den Final der EKZ Cross Tour in Meilen. Am 14. Januar werde ich dann voraussichtlich an der Schweizer Radquer-Meisterschaft in Steinmaur im Zürcher Unterland teilnehmen.» Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Indergand im Januar nicht. Am Tag nach der Radquer-SM fliegt der Schönenwerder mit der Mountainbike-Nationalmannschaft nach Gran Canaria, wo er ein zweiwöchiges Trainingslager absolviert.

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