Dem 51. Pfingstlauf der LG Niederbipp war mit 554 Laufbegeisterten, nur zwei Tage nach dem Grand Prix von Bern, ein voller Erfolg beschieden. Einziger Störfaktor war der starke Wind am Pfingstmontag, der noch bessere Zeiten verunmöglichte. Nur 42 Sunden nach seinem 15. Platz als drittbester Schweizer am Grand Prix von Bern gewann der für Biel-Bienne Athletics laufende Ex-Berglauf Schweizer-Meister Christian Mathys nach 2011 den Niederbipper Pfingstlauf zum zweiten Male – und wie.

Marathon-EM 2014 in Zürich ist das Ziel

Bereits nach 400 Metern liess er seinen letzten Begleiter, den Langenthaler Fabian Kuert, stehen. Darauf lief Swiss-Pilot Christian Mathys, der am Freitag von Tokio nach einem Langstreckenflug für den GP Bern in die Schweiz zurück gekehrt war, einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Nach seinem Coup im Bipperamt meinte Mathys, der bereits heute Dienstag nach Hongkong fliegt. «Es lief mir erstaunlich gut», sagte der Gewinner des Bipper Traditionslaufes, der als nächstes die 10 000-Meter-Bahn-SM im Juni in Brugg im Visier hat. «Mein Fernziel ist aber die Europameisterschaft 2014 in Zürich im Marathon, wofür ich mich beim Berlin Marathon im September qualifizieren möchte.»

Pascal Frieder bester Solothurner

Das Duell um den besten Solothurner gewann Pascal Frieder vom Oensinger Tri Team als Fünfter gegen Nils Makos aus Oberdorf, der Sechster im Overallklassement wurde. Der Oensinger Toni Fluri bestritt übrigens als Dritter bei den Männern 60 bereits zum 40. Mal den Niederbipper Pfingstlauf. In der gleichen Kategorie kam die Läuferlegende Albrecht Moser, in früheren Zeiten auch mehrfacher Tagessieger in Niederbipp, auf den 17. Platz.

Durka Frey siegt bei den Frauen

Bei den Frauen feierte die aus Sudan stammende Olympia-Teilnehmerin über 3000 Meter Steeple in Peking und WM-Starterin in Berlin Durka Frey einen Start-Zielsieg. Die mit dem Wangner Etienne Frey verheiratete Top-Läuferin des TV Olten hatte bereits am Samstag beim Altstadt GP in Bern über 4,7 Kilometer hinter der Tochter von Albrecht Moser, der Oberwilerin Mirja Jenni, den zweiten Platz belegt.