Eishockey

Der SC Langenthal «veryoungboyst» den Leaderthron

«Wir schiessen zurzeit einfach keine Tore», sagt Langenthals Yves Müller.

«Wir schiessen zurzeit einfach keine Tore», sagt Langenthals Yves Müller.

Der SC Langenthal hat zwei Spiele vor dem Ende der NLB-Qualifikation eine bittere Niederlage einstecken müssen und das Erreichen des ersten Ranges «veryoungboyst». Gegen Red-Ice Martigny gab es eine 1:2-Auswärtsniederlage.

Als Favorit sind die Langenthaler ins Auswärtsspiel gegen Red-Ice Martigny gestartet und kämpften dabei im Fernduell mit dem spielfreien Ajoie um den ersten Rang. Zwei Punkte hätten gereicht, keiner sollte es werden. «Wir wollen und müssen nun am Sonntag gegen den EHC Visp gewinnen», blickte SCL-Verteidiger Yves Müller nach der gestrigen 1:2-Niederlage nach vorne. Dies werde ein guter Test, zumal die Langenthaler Visp nicht gerade als bevorzugten Gegner ansehen.

Martignys Doppelschlag

Martigny, das weiterhin in den Strichkampf verwickelt ist, hatte meist nur Konterchancen. Wirklich gefährlich waren die Langenthaler dennoch nur selten. Dann passierte das, was dem Phrasendrescher gefällt: Wer die Tore nicht erzielt, der kassiert sie. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 11 Sekunden stellten die Lokalmatadoren die Partie auf den Kopf und führten auf einmal mit 2:0.

Zu wenig Druck aufs Tor

Langenthal eilte in der Folge während knapp 45 Minuten diesem Rückstand hinterher. Doch weiterhin waren die Ergebnisse aus den Angriffen wenig rühmlich. Die Hoffnung blieb aber sehr lange aufrecht, denn irgendwie konnte man stets an die Wende glauben. Schliesslich traf Stefan Tschannen fünf Minuten vor Schluss zum 1:2 und bezwang damit den souverän agierenden Todeschini erstmals.

In der Schlussphase behielt Martigny jedoch die souveräne defensive Haltung und blieb erfolgreich bei seiner Abwehrschlacht. Während das Heimteam die vorentscheidenden drei Punkte für die Playoff-Qualifikation bejubelte, liessen die Langenthaler kurzfristig die Köpfe hängen, denn Gelb-Blau scheiterte nur an einem Problem: «Wir schiessen zurzeit einfach keine Tore», sagte Yves Müller.

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