Eishockey
Der Playoff-Start des EHC Olten macht Lust auf mehr

Was war das für ein Playoff-Auftakt am vergangenen Freitagabend: Der EHC Olten feierte einen 5:0-Sieg über den HC La Chaux-de-Fonds und Torhüter Michael Tobler einen Shutout.

Adriana Gubler
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EHCO-Torhüter Michael Tobler liess sich am Freitag nicht bezwingen. ae

EHCO-Torhüter Michael Tobler liess sich am Freitag nicht bezwingen. ae

HR.Aeschbacher

«Das war natürlich schön», sagt der 27-jährige Schlussmann des EHC Olten, «es macht Freude, so in die Playoffs starten zu können.» Die Tatsache, dass er seinen Kasten sauber halten und den Neuenburgern keinen einzigen Treffer zugestehen musste, gebe ihm wohl Selbstvertrauen im Hinblick auf die bevorstehenden Spiele.

«Aber», räumt er ein, «in den Playoffs zählt nur der Stand der Serie, nach den jeweiligen Resultaten fragt am Schluss niemand mehr.» Der Torhüter fügt auf Nachfragen aber dann doch an: «Klar, dieses 5:0 zeigt uns, dass wir stark sind - und bereit für die kommenden Aufgaben.»

Erinnerungen an glorreiche Tage

Die 4205 Zuschauer jedenfalls hatten am Freitagabend im Eisstadion Kleinholz ihre helle Freude. Im zweiten Drittel etwa spielten die Oltner Powermäuse den HC La Chaux-de-Fonds regelrecht an die Wand und riefen damit die glorreiche Siegesserie im Oktober wieder in Erinnerung.

«Wir haben clever, diszipliniert und einfach gespielt», begründet Tobler den erfolgreichen Auftritt seines Teams. Und: «Wir haben sehr gute Störarbeit verrichtet. So konnte La Chaux-de-Fonds sein Spiel gar nie richtig aufziehen.» Oltens Trainer Scott Beattie forderte im Vorfeld des Spiels, dass sein Team die Details sauber umsetzt. «Das haben wir gemacht», sagt die Nummer 25 bestimmt.

Abschalten zwischen den Spielen

Mit derselben Taktik wollen die Oltner heute Sonntag (18.15 Uhr) in die zweite Playoff-Viertelfinalpartie auswärts in La Chaux-de-Fonds steigen. Tobler weiss, was sein Team im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen noch besser machen kann. Einerseits nennt er dabei die Chancenauswertung und andererseits: «Wir haben ihnen einige 2:1-Situationen gewährt. Wir müssen versuchen, diese noch geringer zu halten.»

Wichtig ist aber laut Tobler auch, dass sich die Spieler zwischen den einzelnen Playoff-Partien gut erholen können - körperlich und geistig. Das heisst? «Abschalten. Obwohl Eishockey im Moment das dominierende Thema ist, versuche ich, in meiner freien Zeit nicht nur die Playoffs im Kopf zu haben und etwas Abstand dazu zu finden.»