Am Donnerstag startete die Schweizer Junioren- und U23-Nationalmannschaft mit dem Klassikrennen in die EM des Wildwasserrennsports auf der Treska nahe Skopje. Über sich hinausgewachsen ist dabei der erst 17-jährige Langendörfer Robin Häfeli.

Schon bei der Zieleinfahrt war klar, dass ihm ein gutes Rennen auf der nur zehn Minuten dauernden und technisch eher einfachen Strecke gelungen sein musste. Dass sich dann einer nach dem anderen hinter Häfeli in der Rangliste einordnete, und er damit sein Optimalziel, einen Vorstoss in die zehn Besten, bei weitem übertraf, damit hatte weder seine Trainerin noch er selber gerechnet. Schliesslich musste er sich nur dem Franzosen Augustin Reboul, dem Italiener Francesco Ciotoli und dem Deutschen Ben Langenbeck geschlagen geben.

Im gleichen Rennen war auch Basil Jenni am Start. Sein erstes Einzelrennen an einem Grossanlass bestritt der 16-Jährige vor allem, um Erfahrungen zu sammeln. Es reichte für den 26. Schlussrang. Bei den U23-Fahrern schaute für Nico Meier der zehnte Platz heraus. Der Solothurner wäre in seinem letzten Jahr bei den U23-Fahrern gerne noch etwas weiter Richtung Spitze vorgestossen. Nun hofft er, dass ihm der Exploit über die Sprintdistanz gelingt. Mit der Hitze zu kämpfen, hatte sein Bruder Leano Meier, der mit seinen knapp 19 Jahren zum ersten Mal in dieser Kategorie an den Start ging. Mit seinem 17. Schlussrang konnte er zufrieden sein. (MGT)