Handball

Der HVO im Cup-Duell 20 Minuten lang nahe am Optimum

Die Oltner verlieren im Achtelfinal des Schweizer Cups gegen das NLA-Team Pfadi Winterthur am Ende standesgemäss mit 18:34.

Am Ende gab es warmen Applaus von den 250 Zuschauern in der gut besuchten Stadthalle, während sich die Spieler der beiden Mannschaften zum gemeinsamen Gruppenfoto versammelten. Es war der harmonische Schlusspunkt eines gelungenen Handballabends, in welchem sich der hoch favorisierte NLA-Klub Pfadi Winterthur standesgemäss mit 34:18 gegen den Erstligisten HV Olten durchgesetzt hatte. Damit ist das Cup-Abenteuer für die Dreitannenstädter im Achtelfinal wie erwartet zu Ende gegangen.

Die unterklassige Mannschaft von Trainer Hanspeter Arnold machte dabei lange Zeit eine sehr gute Figur. Nach 17 Minuten führte der HVO sogar mit 8:7. «Die ersten 20 Minuten waren nahe am Optimum», befand Arnold. In der Tat hinterliess seine ersatzgeschwächte Truppe sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive einen sehr guten Eindruck und forderte den Favoriten heraus. Danach war dann aber fertig lustig. Den Oltnern gelang fast zehn Minuten lang kein einziger Treffer mehr, während die Zürcher langsam aber sicher in die Gänge kamen. Zur Pause stand es aber lediglich 9:13 – ein mehr als achtbares Resultat für den Erstligisten.

Als der Klassenunterschied deutlich wurde

In der zweiten Halbzeit wurde der Klassenunterschied dann, je länger das Spiel dauerte, umso deutlicher. «Man merkte, dass meinen Spieler etwas der Schnauf ausging. Ich hatte schlicht zu wenig Wechseloptionen», sagte der HVO-Trainer. Auf der anderen Seite nutzte der aktuelle NLA-Leader die nun gewonnenen Freiheiten gnadenlos aus und zog unaufhaltsam davon.

Für Hanspeter Arnold war das Duell gegen den Spitzenklub Pfadi eine gute Gelegenheit für seine Spieler, mal aus nächster Nähe zu erleben, mit welcher Wucht die Top-Cracks zu Werke gehen. Und für ihn war auch klar: «Unter normalen Umständen hat ein Erstligist gegen einen NLA-Gegner keine Chance.» Er sah dennoch ein paar schöne Aktionen seiner Spieler. Allen voran der quirlige Julius Voelkin, mit sechs Treffern der beste Torschütze aufseiten des HV Olten, sorgte immer wieder für Unruhe in der Hintermannschaft der Winterthurer.

Priorität geniesst beim HVO sowieso die Meisterschaft. Schon am Samstag (14 Uhr, Giroud-Olma) steht für den Leader der 1. Liga Gruppe 3 das Duell gegen Dagmersellen auf dem Programm.

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