Beim ersten Turnier am Persischen Golf kam der junge Hägendorfer Mischa Lanz noch nicht wie gewünscht auf Touren. Zumindest nicht im Einzel. Dort scheiterte er bereits in der zweiten Runde am Italiener Gianmarco Ferrari. Im Doppel erreichte er mit seinem Partner Joël Alt jedoch immerhin das Finale, wo sich das Duo nur ganz knapp geschlagen geben musste.

Der zweite Auftritt in Qatar verlief dann erfolgreicher. Lanz, der als Weltnummer 353 und Nummer acht der Setzliste in das Turnier der vierten Kategorie gestartet war, bekundete in den ersten beiden Runden kaum Probleme. Gegen Michal Mikula (ITF 432) und Qualifikant Holger Vitus Nodskov Rune (ITF 715) blieb er ohne Satzverlust und qualifizierte sich für den Viertelfinal. 

Top 300 geknackt

Dort wartete dann Joël Alt, sein Doppelpartner aus der Vorwoche. In diesem Duell profitierte Lanz davon, dass sein Gegner nach dem ersten Satz aufgeben musste. Zu jenem Zeitpunkt führte der 16-jährige Hägendorfer mit 7:6, 2:1. In der Vorschlussrunde wartete dann der zwei Jahre jüngere Franzose Harold Mayot (ITF 418) auf Mischa Lanz.

Und in diesem Duell verpasste es Lanz, sich zum zweiten Mal in seiner Karriere für das Endspiel eines ITF-Turniers zu qualifizieren. Er musste sich Mayot mit 1:6, 3:6 klar geschlagen geben. Immerhin erreichte Mischa Lanz auch in der zweiten Turnierwoche das Endspiel im Doppel. Zum Titel reichte es allerdings auch diesmal nicht.

Dank den zwei Finalqualifikationen im Doppel, sowie der Halbfinalteilnahme im Einzel sammelte Mischa Lanz weitere Punkte für die Juniorenweltrangliste und wird daher so gut klassiert sein wie noch nie zuvor. Er wird kommende Woche voraussichtlich erstmals die Top 300 knacken und in der Region von Rang 290 klassiert sein.