Fussball 2. Liga

Der FC Welschenrohr: «Eine sehr intakte Mannschaft»

Der FC Welschenrohr in der Ausgabe 17/18

Der FC Welschenrohr in der Ausgabe 17/18

Nach dem Fast-Abstieg zählt für den neuen Welschenrohr-Trainer Adis Kesedzic «in erster Linie der Ligaerhalt».

Das war knapp. Nach dem 4. Platz 2015/16 schrammte Welschenrohr in der vergangenen Saison nur um einen Punkt am Abstieg vorbei. Für Trainer Christoph Büschi war es nach vier Jahren die letzte Saison beim FCW. Adis Kesedzic hat bei den Thalern das Ruder übernommen. Der 39-Jährige war davor sechs Jahre Trainer beim FC Zuchwil, den er von der 4.- in die 2. Liga führte.

Nur sechs Siege landete Welschenrohr in der letzten Saison. Mit 24 Toren in 22 Spielen stellten die Thaler zusammen mit Absteiger Deitingen die harmloseste Offensive der Liga. Welschenrohr war mit 98 Strafpunkten zudem statistisch die unfairste Mannschaft der 2. Liga. Eine Saison zum Vergessen also für die Welschenrohrer, aber immerhin ereilte sie in der zweiten Saison nach dem Aufstieg nicht das berüchtigte Schicksal.

«Wir konnten in der Breite zulegen», fasst Adis Kesedzic die Transfers zusammen. Weg ist einzig Dominik Liniger (FC Utzenstorf). «Dank den Zuzügen Werner Meyer, Kevin Widmer und Kevin Herrli sind wir deutlich stärker besetzt», so Kesedzic. «Dazu haben wir drei eigene Junioren in die 1. Mannschaft integriert.» Drei neue Stürmer stehen somit auf der Liste. Genug, um die Torflaute der letzten Saison vergessen zu machen?

Da er erst wenige Wochen Trainer beim FC Welschenrohr sei, könne er die Stärken und Schwächen des Teams noch nicht abschliessend beurteilen, meint Kesedzic. «Ich kann aber sagen, dass ich von Christoph Büschi eine sehr intakte Mannschaft übernehmen durfte. Das Engagement der Spieler ist ausgezeichnet.»

Wohl mit dem letztjährigen Fast-Abstieg im Hinterkopf formuliert der neue FCW-Trainer das Saisonziel vorsichtig: «In erster Linie der Ligaerhalt. Je nachdem wie die Saison verläuft, wollen wir natürlich mehr.» Zu den möglichen Abstiegskandidaten wollte er sich nicht äussern.

Der Aufsteiger Lommiswil eher nicht, denn dieser könnte in seinen Augen das Überraschungsteam werden. Zum Meisterrennen sagt Kesedzic: «Aufgrund der grossen finanziellen Aufwände des FC Grenchen wäre die Antwort eigentlich klar, dennoch bin ich überzeugt, dass es Subingen oder Fulenbach machen wird.»

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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