Fussball 2. Liga

Der FC Trimbach will zum Geheimfavoriten werden

Der FC Trimbach in der Ausgabe 2017/18

Der FC Trimbach in der Ausgabe 2017/18

Wieder einmal gings beim FC Trimbach in der vergangenen Saison drunter und drüber. Neo-Trainer Cafer Suna will nun für Ordnung sorgen.

In den letzten knapp zwei Jahren war es still geworden um Cafer Suna. Jetzt ist der 35-Jährige, der Wangens «Zwöi» von der 5. bis in die 2. Liga geführt hatte und danach mit dem FC Dulliken in die 2. Liga inter aufstieg, zurück auf dem Trainerstuhl. «Ich will an meine früheren Erfolge anknüpfen», sagte Suna Ende Mai über sein Engagement beim FC Trimbach.

Kein einfacher Posten für den Wiedereinstieg. Die Niederämter hatten in den letzten Jahren einen grossen Trainerverschleiss. Auch in der letzten Saison gabs Turbulenzen, die in der 1:15-Pleite gegen Fulenbach gipfelten. Kurz darauf war Trainer Mehmet Ozan weg. Der nächste Kandidat, der auf dem Leinfeld gescheitert ist.

Sunas erstes Urteil: «Sie können alle sehr gut Fussball spielen, doch sobald Fehler kommen, kippt die Stimmung ins Negative, statt dass wir uns aufmuntern. Aber das kommt langsam.» Dass in der Mannschaft viel Qualität steckt, zeigt die Tabelle der letzten Saison. Trotz Unruhen reichte es locker für einen Platz im Mittelfeld der Liga.

Der Kern des Teams bleibt gleich. Wechsel gab es dennoch in Hülle und Fülle. «Am Anfang hatte ich nur zehn, elf Spieler», blickt Suna auf die Vorbereitungsphase zurück. Mindestens noch einmal so viele stiessen neu zum Team. «Hauptsächlich eigene Junioren, einige aus der näheren Umgebung. Dazu gute 3.-Liga-Spieler, die motiviert sind für die 2. Liga», erläutert Suna.

Er hofft, dass seiner Mannschaft gleich ein guter Start gelingt. «Es ist wichtig, die ersten drei Spiele so positiv wie möglich abzuschliessen. Am Ende der Saison wollen wir sicher im vorderen Mittelfeld klassiert sein», formuliert Suna das Saisonziel.

Es sei zudem nicht auszuschliessen, dass im Winter weitere Zuzüge folgen würden und die Erwartungen angepasst werden: «Grenchen, Bellach und Subingen sehe ich dieses Jahr als Favoriten. Wir wollen zum Geheimfavoriten werden.»

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