• 24 Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive die Meisterschaft. Die Floskel trifft auf den Solothurner Meister 2018 zu. Der FC Subingen kassiert nur 24 Gegentore in 22 Spielen. Damit machen die Wasserämter ihre dürftige Offensivleistung, nur Blustavia und Oensingen erzielten weniger Tore, locker wett. Das Team von Dominik Ellenberger gewann acht Mal mit einem Tor Unterschied.
  • 65 Da kann auch der Liga-Topskorer Simon Affentranger mit 25 Volltreffern nichts dran ändern. Das mit 65 Toren produktivste Team der 2. Liga schafft es nicht auf den Spitzenplatz. Fulenbach muss das vierte Jahr in Folge mit Platz zwei vorliebnehmen. Affentranger, der bereits 2014/15 Torschützenkönig war, liegt dafür bei den Goalgettern deutlich an der Spitze. Grenchens Arben Alimusaj folgt mit 18 Toren, Yanick Oumaray (FC Härkingen) mit 13.
  • 26 Man könnte annehmen, der einzige Klub der Liga, der über ein Stadion verfügt, sei eine Heimmacht. Doch weit gefehlt: Der FC Grenchen holt im Brühl nur 14 von möglichen 33 Punkten – 7. Platz. Das beste Heimteam ist Meister Subingen. Der Stadtklub ist dafür auf fremdem Terrain mit 26 Punkten am erfolgreichsten.
  • 27 Erstaunlich, wie gross der Spielerverschleiss in einer Saison teilweise ist. Bei Trimbach und Iliria schaffen es 38 Spieler aufs Matchblatt. Am wenigsten braucht der inferiore FC Welschenrohr (22); dann folgt der FC Mümliswil mit 27. Sieben Akteure der Guldentaler stehen sowohl im Startspiel als auch im letzten Saisonspiel in der Startelf. Zeugt von Konstanz und solidem Kader.
  • 1980 Die Anzahl Minuten, die Innenverteidiger Raphael Karpf auf dem Buckel hat – die Nachspielzeit nicht mit eingerechnet. Der Lommiswiler ist der einzige Spieler der Liga, der alle 22 Partien über die volle Distanz absolviert. Karpf ist der Dauerläufer der 2. Liga. Yanick Boss (Fulenbach), Burim Raimi (Iliria), Christian Oetterli (Blustavia), Semir Ressil (Grenchen), Lars Herzog (Lommiswil) und Leonardo Baschung stehen in jedem Spiel in der Startelf.
  • 22 Der FC Trimbach zeigt die grösste Steigerung. Mit 22 Punkten holt die Elf von Cafer Suna in der Rückrunde doppelt so viele wie in der Vorrunde. Die Trimbacher sind damit das beste Team im Jahr 2018. Vor Mümliswil (21 Punkte), Fulenbach (20) und Subingen sowie Grenchen (je 19). Der FCT macht auch den grössten Sprung in der Tabelle: vom neunten Zwischen- auf den sechsten Schlussrang. 
  • 3 Am 10. Mai gewinnt der FC Bellach den Solothurner Cup zum zweiten Mal in Serie. Dank des 4:2-Finalsiegs gegen den SC Fulenbach. In der Liga mischt Bellach ebenfalls lange vorne mit. Eben bis zum Cup-Triumph. Danach lässt das Team von Sandro De Cubellis die Zügel mächtig schleifen. Nur noch drei Punkte, ein Sieg gegen Welschenrohr, schauen aus fünf Spielen heraus. Die Leberberger werden noch deutlich nach hinten gespült in der Tabelle. Was die Jubel-Stimmung bei der Cup-Match indes wohl nicht wirklich minimiert.
  • 93 Der Absteiger aus der 2. Liga inter, der FC Iliria, schliesst die Saison hinter den Erwartungen ab. Muss gar bis zum Schluss um den Verbleib in der höchsten Regionalliga zittern. Die Dullaj-Elf kommt nie richtig auf Touren. Einzig die Torproduktion der Stadt-Solothurner kann sich sehen lassen: 57 erzielte Treffer bedeuten den zweitbesten Wert hinter dem SC Fulenbach. Ausserdem führt der FC Iliria die Statistik an, in der keiner vorne liegen will: Die Fairplay-Rangliste. 93 Strafpunkte kommen zusammen, wobei ein grosser Teil auf die Forfait-Niederlage gegen Blustavia zurückzuführen ist. Der FC Grenchen dahinter sammelt 83 Strafpunkte.
  • 8 Der SC Blustavia, der die Abstiegssorgen mit einer starken Rückrunde zunichtemachte, hat am wenigsten Torschützen in seinen Reihen. Christian Oetterli und Ramon Spring treffen beide zweistellig, nur sechs weiter Spieler reihen sich in die Torschützenliste ein. Diese Statistik führt der FC Iliria mit 18 unterschiedlichen Skorern an.
  • 33 Gerettet. Lange sieht es so aus, als müsse mehr als ein Solothurner Verein aus der 2. Liga inter absteigen. Im letzten Moment retten sich Olten und Dulliken. Sonst hätte Härkingen als Zehnter (nicht zum ersten Mal) in den sauren Apfel beissen müssen. Die Torausbeute der Gäuer ist zwar auch nicht so schlecht, eindrücklicher sind aber die Strafpunkte: 33. Bruno Büttiker coacht die fairste Mannschaft.
  • 5 Oensingen hat 2013/14 offenbar den Lift bestiegen und sucht seither den Halteknopf. Es ist die fünfte Saison hintereinander, in welcher der Klub die Spielklasse wechselt. 3. Liga, 4. Liga, 3. Liga, 2. Liga und jetzt wieder der Abstieg in die 3. Liga. Wieso sich der FC Oensingen mit einer solch talentierten Mannschaft nicht im Oberhaus etablieren kann, versuchen die Verantwortlichen auf der Bechburg wohl immer noch zu ergründen.
  • 3 Schlusslicht FC Welschenrohr liegt natürlich in diversen Statistiken «vorne». In der Heimtabelle mit vier Punkten, auswärts mit sieben und auch bei den Gegentoren (70). Am bittersten ist die Rückrunden-Bilanz: Zehn Niederlagen, lediglich ein 6:1-Exploit gegen den FC Lommiswil auf der Haben-Seite. Waren es in der Vorrunde immerhin noch sieben, holen die Thaler im neuen Jahr gerade mal drei Punkte.