Aufstieg
Der FC Subingen steigt wieder auf – weil Fulenbach am zweitletzten Spieltag beim SC Blustavia patzt

Der Solothurner Meister 2018 heisst Subingen. Eine Überraschung ist der Titelgewinn des Teams von Trainer Dominik Ellenberger nicht.

Raphael Wermelinger
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2015 war Subingen Meister, nach zwei Jahren in der 2. Liga inter ist der FCS nun wieder der beste Klub der Regionalliga.

2015 war Subingen Meister, nach zwei Jahren in der 2. Liga inter ist der FCS nun wieder der beste Klub der Regionalliga.

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2.-Liga-Leader Subingen hatte bereits am Mittwoch mit einem 3:1-Sieg gegen Welschenrohr vorgelegt und den Vorsprung auf vier Punkte ausgebaut. Der SC Fulenbach musste also nachziehen. Doch Trainer Martin Herts Mannschaft leistete sich den entscheidenden Ausrutscher zu viel. Auf den frühen 0:2-Rückstand konnten die Fulenbacher beim SC Blustavia zwar mit drei Toren innert fünf Minuten (42., 45. und 45.+1) reagieren. «Blusti» glich aber in der 70. Minute per Penalty aus und sicherte sich wenig später mit einem Doppelschlag (77., 80.) den Sieg.

Der FC Subingen wurde am Samstagabend somit beim Zuschauen Solothurner Meister. Eine Überraschung ist der Titelgewinn des Teams von Trainer Dominik Ellenberger aber nicht. Die Wasserämter spielten die vergangenen zwei Saisons in der 2. Liga inter, waren also 2015 Solothurner Meister.

Subingens grosser Trumpf heuer war die defensive Kompaktheit. Im Schnitt kassierte der Meister nur ein Gegentor pro Spiel. Dass nur zwei Klubs weniger Tore erzielten, konnten die Subinger mit dieser Quote locker wettmachen. Trainer Dominik Ellenberger kehrte am Samstag für die spontane Feier auf dem Affolter frühzeitig aus dem Tessin-Kurztrip zurück.

Blustavia noch nicht gerettet

Trotz des Siegs gegen den SC Fulenbach und des Vorstosses auf den achten Platz kann der SC Blustavia immer noch nicht aufatmen. Im schlimmsten Fall sind weiterhin vier Absteiger möglich. Abhängig davon, wie Olten und Dulliken die Saison in der 2. Liga inter abschliessen. Der FC Iliria (9.) unterlag dem FC Trimbach mit 0:2 und muss ebenfalls weiter zittern. Am meisten Sorgen hat aber der FC Härkingen. Das Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen FC Oensingen wurde verloren, und die Gäuer liegen nun auf dem bedrohten drittletzten Platz.

Auf Bruno Büttikers Elf wartet in der letzten Runde das Derby in Fulenbach. Iliria und Blustavia treffen sich zum Direktduell. In erster Linie hoffen aber alle drei Klubs wohl, dass Dulliken und Olten oben bleiben. Dann bleibts bei Oensingen und Welschenrohr als Absteiger. Grenchen kann Fulenbach am letzten Spieltag noch Platz zwei abknöpfen. Um den vierten Schlussrang streiten sich noch Mümliswil, Lommiswil, Bellach und Trimbach.