Fussball 1. Liga

Der FC Solothurn öffnet sich die Tür zum Aufstieg – Chatton erzielt einen Hattrick

Solothurns Captain Marc Du Buisson (rechts im Bild) und seine Mannschaft konnten gegen den FC Schötz überzeugen. (Archivbild)

Solothurns Captain Marc Du Buisson (rechts im Bild) und seine Mannschaft konnten gegen den FC Schötz überzeugen. (Archivbild)

Solothurn hat dem Druck standgehalten und mit einer überzeugenden Gesamtleistung den 4:0-Sieg eingefahren. Die von Trainer Bidu Zaugg verlangte Leistungssteigerung ist eingetreten. Die Mannschaft legte einen geschlossenen, konzentrierten und kompakten Auftritt hin und wahrte seine Chancen.

Solothurn hat dem Druck nach zuletzt zwei durchzogenen Leistungen in Schötz standgehalten und einen klaren 4:0-Auswärtssieg eingefahren. Weil auch Baden (1:0 gegen Leader Luzern) und Münsingen (3:2 gegen Sursee) siegreich blieben, bleibt die Situation nur insofern verändert, dass Solothurn die punktgleichen Aargauer nach nun dank einer um einen Zähler besseren Tordifferenz überholen und auf Rang 2 vorrücken konnte.

Im Fernkampf mit Baden (Derby in Muri) und Münsingen (bei Zug) kommt die Truppe von Hans-Peter «Bidu» Zaugg am kommenden Samstag um 16 Uhr zu einem eigentlichen Finalspiel gegen die SR Delémont im eigenen Stadion. «Mit einem Sieg sind wir hundertprozentig in Aufstiegsspielen», muss der Solothurner Trainer seine Leute wohl kaum zusätzlich motivieren. Allerdings schränkt er ein, dass «wir bisher zu Hause nicht so souverän auftraten wie auswärts».

Entscheidender Foulpenalty

Die Ambassadoren visierten in der Zentralschweiz vom Anpfiff weg die Dominanz an und nahmen dabei gewisse defensive Risiken in Kauf. Die daraus entstandenen Konter konnten die Luzerner jedoch nicht nutzen. Im Gegenzug waren es die Gäste, die auf einen Entlastungsangriff in Führung gingen. Nachdem Ajdini zweimal scheiterte (22.,23.), verschuldete Gänseler gegen den durchbrechenden Hunziker einen Foulelfmeter. Diesen verwertete Chatton kraftvoll. «Hunziker hat ihn sehr gut herausgeholt und dieser Penalty hat uns sehr geholfen, denn nachher kamen wir gut in Position», sagte der Torschütze. Ihr Vorwärtsdrang ermöglichte das zweite Tor Chattons. Nach einem Foul an Stauffer wandte der Schiedsrichter die Vorteilregelung an. «Du Buisson erkämpfte den Ball und ich lief auf den ersten Pfosten, er sah mich und ich konnte einschiessen», kommentierte der Ex-Xamaxien.

Frühes drittes Tor vorentscheidend

«In der Pause sagte ich, dass wir diese Führung nicht verwalten dürfen, sondern das dritte und vierte Tor sofort machen müssen», sagte Zaugg. Bereits in der 49. Minute fiel diese Vorentscheidung. Schrittwieser passte als Aussenläufer in den Lauf von Chatton, der nach links zum frei mitlaufenden Stauffer schob – 0:2. Nach dem vierten Treffer, dem dritten des nun alleinigen Solothurner Topskorers – Chatton 13, Bisevac 10 – war die Partie entschieden. «Hunziker erkämpfte den Ball nach einem Eckball und Veronica löste diesen Konter aus», beschrieb Chatton diese Szene.

Trotz der Leistungssteigerung und dem Führungstor «zum richtigen Zeitpunkt» ärgerten Zaugg zwei Sachen: «Wir müssen mit diesen Chancen 7:0 gewinnen und beim brutalen Tackling von Rapelli an Veronica in der 90. Minute müsste der Schiedsrichter rot zeigen».

Der Liveticker zum Nachlesen:

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