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Der FC Solothurn ist mehr als nur Statist beim Sousa-Debüt

Der FC Solothurn hatte die Ehre, Gegner beim ersten Testspiel des neuen FCB-Trainers Paulo Sousa zu sein. Trotz ansprechender Leistung verloren die Rot-Weissen mit 1:3. Die Leistung lässt jedoch auf eine gute Saison hoffen.

Ein Trikot von einem der FCB-Stars? Nein, dieser Wunsch erfüllte sich für die jungen Spieler des FC Solothurn gestern Abend nicht. «Ich darf leider nicht», sagte etwa Kay Voser zu Nazim Elezi. Der junge Angreifer und seine Teamkollegen durften sich dafür mit der schönen Erinnerung, dem grossen FC Basel Paroli geboten zu haben, auf den Heimweg machen.

Ja. das Team von Trainer Aziz Sayilir ging im Stadion Schützenmatte nach 22 Minuten gar in Führung. Mattia Sasso nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr des Schweizer Meister und traf gekonnt an Goalie Vailati vorbei zum 1:0. Gewiss ein Highlight für Sasso, trugen seine Gegenspieler gestern doch so klangvolle Namen wie Fabian Frei, Behrang Safari oder Marco Streller.

Die Basler aber liessen den Rückstand nicht lange auf sich sitzen. Keine zwei Minuten später stand es nach schönem Durchspiel von Davide Callà auf Albian Ajeti 1:1. Kurz darauf war schon Pause, weil die Halbzeiten nur je 30 Minuten dauerten.

Sauro und Embolo zum 1:3

Nach dem Seitenwechsel mussten sich die Solothurner den frischen Baslern beugen – während der neue FCB-Trainer auf jeder Position frische Kräfte brachte, rotierte Sayilir nur dezent. Der argentinische Innenverteidiger Gaston Sauro war es, der in der 38. Minute zum 2:1 einköpfte.

FCS-Goalie Dedaj lieferte sich in der Folge ein Privatduell mit dem Basler Stürmertalent Breel Embolo. Lange blieb Dedaj der Sieger, bis er sich drei Minuten vor dem Abpfiff Embolo doch noch geschlagen geben musste. Auf der anderen Seite hatten die Solothurner die Chance, auf 2:3 heranzukommen, doch FCB-Goalie Tomas Vaclik – auch er eine Neuverpflichtung – schnappte dem Stürmer den Ball im letzten Moment vom Fuss.

Mumm für die neue Saison

Die Solothurner hinterliessen in den 60 Minuten einen spielerisch guten Eindruck, ab und zu gelang gegen die Basler Startruppe sogar eine längere Ballstafette.

Das Testspiel, auch wenn es verloren ging, dürfte dem Erstligisten Mumm geben im Hinblick auf die neue Saison. Die soll, und da sind sich im FCS wohl alle einig, besser werden als die abgelaufene. Die Vorzeichen stehen nach der gestrigen Leistung schon mal nicht schlecht.

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