1. Liga
Der FC Solothurn gibt sich keine Blösse

Drei Tage «frei» für die Solothurner dank des 4:1-Sieges gegen Schlusslicht Zofingen. Die Hasler-Truppe überzeugte mit mentaler Stärke.

Pius Rüegger
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Solothurns Meier und Liloia (v.l.) nehmen Nocita in die Zange. Lüscher

Solothurns Meier und Liloia (v.l.) nehmen Nocita in die Zange. Lüscher

Mit drei trainingsfreien Tagen belohnt FCS-Trainer Roland Hasler den 4:1-Erfolg in Zofingen und das achte Spiel ohne Niederlage. Der Kraftverschleiss aus dem Mittwoch-Spiel blieb nicht ohne Auswirkungen. Tempo, Beweglichkeit und Lauffreudigkeit litten. Der klare Sieg spricht jedoch für die mentale Stärke der Hasler-Truppe. Das Kalkül, mit einem frühen Tor die Weichen frühzeitig zu stellen, ging auf. In der sechsten Minute drückte Ismajli nach dem ersten Eckball zur Führung ein. Die harmlosen Zofinger konnten die folgende konfuse Phase nicht nützen.

Hasler spricht deutliche Worte

Die klare Pausenansprache von Trainer Hasler brachte neuen Schwung. Erneut war es Steffen, der mit einem direkt verwandelten Freistoss in der 76. Minute die Vorentscheidung einleitete. «Es war eine grosse Umstellung von der 2. Liga Inter, denn an die Schnelligkeit, das Passspiel, das Läuferische und die anspruchsvollere Taktik musste ich mich zuerst gewöhnen», sagte Renato Steffen, der überzeugende Zuzüger von Schöftland. Den harten Handselfmeter – Maijic traf den sich abdrehenden Ilic – verwandelte der Ex-Solothurner Nocita zum Anschlusstreffer (83.).

Den Doppelschlag kurz vor Schluss durch Patrick Hasler (88.) und Liloia (91., Foulpenalty) leitete wieder Steffen ein. «Beim 3:1 sah ich, dass mein Gegenspieler die Beine offen hatte und ich brauchte nach dem Durchspiel Patrick Hasler nur rüberzulegen. Beim Penalty standen wir auf gleicher Höhe, wobei ich mit einer Körpertäuschung den Elfmeter herausholen konnte», erzählte der Aussenläufer.

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