Mit diesem 2:0-Erfolg über Bassecourt schloss Solothurn die Vorrunde ohne Niederlage ab! Gleichzeitig war es das achte Spiel ohne Gegentor. Die Basis zu dieser einmaligen Erfolgswelle ist grösstenteils auf den Faktor Geduld  zurück zu führen.

«Es freut mich, dass die Mannschaft den Kopf nicht verloren hat und das Tor gesucht hat», resümierte Solothurn-Trainer Dariusz «Darek» Skrzypczak. Dieser Pluspunkt war wichtig, weil der Gegner gut organisiert war, aggressiv auftrat, auf hartnäckiges Pressing setzte und viel Tempo mit seinen drei torgefährlichen Offensivleuten Essomba, Soltani und Jerent machte.

Die Räume geschlossen

Daduch wurden den Einheimischen die Räume geschlossen und kaum Torchancen zugelassen. Zudem fanden die Platzherren wiederum den richtigen Moment für den Führungstreffer (53.). Auch dies stellt eine nicht zu unterschätzende Qualität dar.

«Ich erhielt den Ball von Du Buisson, dieser kam langsam zu mir und weil der Goalie kam, gab ich einen kleinen Rückpass knapp vor der Linie zu Hunziker, der alleine war», gab der vermeintliche Torschütze Chatton die Lorbeeren an seinen Teamkollegen weiter.   «Dann war es einfacher für uns und wir konnten mehr Tempo machen», erklärte Skrzypczak.

Dieser unerwartete Verlusttreffer hinterliess bei den Jurassiern Spuren. Die Ambassadoren kamen hingegen durch das gestärkte Selbstvertrauen zu mehr Spielanteilen. Dieser Umschwung wurde durch das zweite Tor belohnt (71.). «Arifi spielte von rechts einen Freistoss zum zweiten Pfosten. Dort stand Hasanovic, jedoch ungünstig für den Abschluss. Er spielte perfekt zurück zu mir; ich war alleine und konnte mit dem Kopf das Tor machen», realisierte Chatton die definitive Entscheidung.

Jeffrey Grosjeans Supertat

Die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit erarbeitete sich jedoch Bassecourt (19.). Jerent spielte von der Grundlinie zu Soltani zurück, dessen Schuss in Corner abgelenkt wurde. Diesen setzte Ghomrani an die Latte. Dabei bewahrte Jeffrey Grosjean glänzte mit einer Super-Abwehr und klärte zu einem Folgeeckball. «Für solche Momente haben wir einen starken Torhüter“, lobte ihn sein Trainer. Auch gegen diesen offensiv starken Gast mussten die Solothurner keinen Gegentreffer einkassieren.

«Dies ist das Verdienst der ganzen Mannschaft», stellte Solothurners Teamchef stolz fest. Diesem Sieg festigten schliesslich die Wechsel von Schrittwieser für Veronica (75.) und Henzi für Hunziker (83.). «Diese zwei Wechsel gaben neue Impulse», erklärte Skrzypczak. Diese waren nötig, denn die unter ihrem Wert klassierten Romands forderten den Leader echte heraus.

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