1. Liga
Der FC Solothurn gewinnt 3:1 gegen Buochs

Der FC Solothurn gewinnt auch das zweite Spiel der neuen Saison. Zu Hause kommt das Team von Trainer Skrzypczak zu einem 3:1-Sieg gegen Buochs.

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Zwei Spiele, zwei Siege: Solothurn startet perfekt in die neue Saison.

Zwei Spiele, zwei Siege: Solothurn startet perfekt in die neue Saison.

Jürg Naegeli

Auch der Heimauftakt ist dem FC Solothurn gelungen. Dieser 3:1-Heimsieg gegen ein starkes Buochs basiert auf der verbesserten Effizienz gegenüber dem Zug-Spiel. Negativ zu Buche steht der unnötige Gegentreffer in der Nachspielzeit.

Die Handschrift ihres neuen Trainers Selver Hodzic prägte die Startphase der Nidwaldner. Sie waren wohl mit dem Bus der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft angereist, um wie diese Furore zu machen. „Der Gegner stellte eine gute Mannschaft, die mutig nach vorne spielte; sie war spritzig und offensiv“, anerkannte Solothurns Trainer Dariusz „Darek“ Skrzypczak. Die Einheimischen brauchten Zeit, um sich auf die Innerschweizer einzustellen. Dabei bewiesen sie, derartige Druckphasen zu überstehen und die erstbeste Möglichkeit zu nützen. Stauffer machte in der zwölften Minute ein Doppelpass-Durchspiel mit Chatton. Die Sturmspitze besass die Übersicht, nicht Veronica offside-verdächtig nach vorne anzuspielen, sondern auf Stauffer zurück zu legen. Gegen dessen scharfen 30m-Schuss war Buochs-Hüter Blättler machtlos. „Dieses 1:0 ist für uns im richtigen Zeitpunkt gekommen, denn vorher mussten wir sehr aufpassen“, stellte Skrzypczak fest. Buochs hielt das Tempo hoch und suchte über die Zweikämpfe sein Durchkommen. Wieder musste es die Effizienz der Stadion-Elf anerkennen. Über mehrere Stationen lief deren Angriff auf der rechten Seite in dieser 40. Minute. Stauffer als Letzter dieser Stafette setze Hunziker an der Strafraumlinie ein. Er liess aus 16 Metern Blätter keine Chance. „Auch dieses zweite Tor war schön heraus gespielt, wobei wir zeigten, dass wir aus dem Zug-Spiel lernten, denn wir kamen nicht mehr zu so vielen Torchancen, nutzten aber diese“, analysierte Skrzypczak.

Hunzikers Freistoss

In Erwartung eines druckvollen Wiederbeginn seitens der Buochser, waren es die Solothurner, die bereits in der 47. Minute auf 3:0 stellen konnten. Hunzikers direkt ausgeführter Freistoss aus 25 Metern erwischte die Gäste kalt. Goalie Blättler und die Mauer standen ungünstig. Hunziker wurde dank seinem Flachschuss links an dieser vorbei zum Doppeltorschützen. „Dieser Freistoss machte Freude und hat uns geholfen, dass wir nicht mehr so unter Druck gerieten“, sagte Solothurns Trainer. Mit der Fortsetzung war Skrzypczak weniger zufrieden: „Wir konnten nach diesem 3:0 zu wenig den Ball in den eigenen Reihen halten und waren optisch nicht überlegen, konnten uns aber auf die solide Abwehr verlassen“. Bis auf die letzte Spielminute. „Unnötig, obwohl nicht klar war, ob dem ein Schuss oder eine Flanke vorausging“, so Skrzypczak.