2.-Liga-Fussball
Der FC Grenchen ist dem Leader auf Augenhöhe begegnet

Der FC Grenchen hatte zum Rückrundenstart alles andere als eine leichte Aufgabe zu bewältigen. Die Partie gegen Red Star verloren die Uhrenstädter mit 0:4.

Merken
Drucken
Teilen
Mit einer Niederlage ist der FC Grenchen nicht optimal in die Rückrunde gestartet.

Mit einer Niederlage ist der FC Grenchen nicht optimal in die Rückrunde gestartet.

Hans Peter Schläfli

Auswärts ging es für den FC Grenchen auf der Zürcher Brunau gegen den aktuellen Tabellenführer Red Star darum, sich behaupten zu können. Und dies gelang über weite Strecken gar nicht so schlecht. Der FC Grenchen konnte eigentlich da anschliessen, wo man vergangenen Herbst beim Cupspiel-Sieg gegen Lyss aufgehört hatte. Das Rudolf-Team spielte auf Augenhöhe mit, zeigte eine gute Leistung mit grossem Engagement. Unglücklich das erste und einzige Gegentor in der ersten Halbzeit, als ein Grenchner im Strafraum angeschossen wurde und der Schiedsrichter einen sehr umstrittenen Penalty pfiff.

Grenchen war nah dran

In der zweiten Halbzeit zeigten die Zürcher Platzherren, warum sie auf dem ersten Rang platziert sind. Mit viel Rafinesse und einer feinen, geschlossenen Mannschaftsleistung entwickelte Red Star viel Druck auf das Grenchner Tor und erhöhte das Resultat in regelmässigen Abständen.

Das vierte und letzte Tor fiel erneut mittels Penalty zum 4:0-Endstand. Ein Resultat, welches um zumindest zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Red Star hat sich die drei Punkte absolut verdient, weil sie vorab bei stehenden Bällen sehr gefährlich agieren. Red Star ist ein Aufstiegskandidat. Die kämpferisch engagierten Uhrenstädter waren jedoch lange nah dran. Mit solchen Leistungen werden die ersten Punktgewinne in der Rückrunde nicht lange auf sich warten lassen.

Matchtelegramm:

Red Star ZH - Grenchen 4:0 (1:0)

Almend, Brunau. – 120 Zuschauer. – SR Atsiz.

Tore: 25. (Penalty) 1:0. 54. 2:0. 78. 3:0. 81. (Penalty) 4:0.

Grenchen: Leuenberger; Conde, Tchoukouli, Schwaller, Haljimi, Krüttli; Laus (82. Loundou), Madija (75. Benguigue), Ekoman (60. Caroli); Pozan, Alimusaj.

Bemerkungen: Gelbe Karten gegen Ekoman, Schwaller und Haljimi. Grenchen ohne Schmid, Fluri, Kostic und Cseh (verletzt), Schlatter (Militär).