Biberist begann sehr aggressiv und setzte die Gäste sofort unter Druck. Schon der erste Eckball in der 2. Minute eröffnete ihm die erste grosse Chance, doch Imbachs Abschluss traf Torhüter Fernandez mitten im Gesicht. Nach einem Ballverlust der Gäste ging es in der 4. Minute sehr schnell. Das aufgerückte Mittelfeld wurde mit einem langen Ball in den Raum überbrückt, Felder übernahm und sein Pass in den Rücken der Verteidigung schlenzte Rüegsegger gekonnt in die lange Torecke. Biberist liess nach der Führung nicht locker und machte den Gästen die Räume eng. Egerkingen bekundete in der Anfangsphase Mühe mit dem druckvollen Forechecking der Heimelf und sah seine Angriffsbemühungen oftmals schon früh unterbunden. In der 20. Minute verbuchte die Heimelf nach einem Kopfball Rüegseggers einen Aluminumtreffer. Danach überzeugten die Egerkinger spielerisch, währenddem die Heimelf mit viel Kampf und schnellen Vorstössen dagegen hielt.

Nach dem Tee suchte Biberist erneut vehement den Treffer, doch die Gästedefensive hielt dicht. Egerkingen machte sich nun das Leben selber schwer, denn immer wieder unterliefen den Gäuern im Spielaufbau unnötige Ballverluste und Fehlpässe, welche der ohnehin drückenden Heimelf noch mehr Auftrieb gaben. Nach einer unglücklichen Intervention Jurics in der 63. Minute entschied Schiri Jankovic sofort auf Elfmeter für die Heimelf. Doch Stuber setzte den Ball an den Aussenpfosten.

Das Spiel verlief weiterhin schnell und kräfteraubend, was auf beiden Seiten zu ersten Krampferscheinungen führte. In der 73. Minute schepperte es erneut am Egerkinger Aluminium, Krasniqi sah seinen Abschluss wohl schon im Tor. Sein Teamkollege Keller machte es ihm in der 81. Minute gleich, alleine vor dem Tor brachte er den Ball nicht am Gästehüter vorbei. Biberist erspielte sich nun klar die besseren Chancen, sündigte jedoch im Abschluss. In der 83. Minute klappte es dann trotzdem noch. Wieder wurde ein Vorstoss der Gäste kurz vor dem Sechzehner abgefangen und wie bereits beim ersten Tor ging es sehr schnell. Senn wurde auf der linken Seite angespielt und sah Rüegsegger auf dem rechten Flügel in Stellung laufen. Mit einem wunderschönen langen Ball wurde dieser lanciert, zog aus 20 Metern trocken ab und versenkte das Leder unhaltbar in der rechten Torecke. (DS/otr)