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Der erste Matchball für den FC Biberist

Mit einem Sieg in Mümliswil kann sich der FC Biberist heute Abend frühzeitig den Meistertitel in der Solothurner 2. Liga sichern.

Raphael Wermelinger
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Hans Peter Schläfli

Fünf Punkte Vorsprung und nur noch zwei Runden zu spielen: Die Frage ist nicht ob, sondern vielmehr wann sich Biberist den Meistertitel in der Solothurner 2. Liga sichern wird. «Wir haben ein schönes Polster, es kann aber immer noch alles passieren», entgegnet Trainer Vincenzo Salerno.

Nach drei Unentschieden in Serie zum Rückrundenstart und dem Cup-Out ist sein Team mittlerweile wieder in der Spur. Der FC Biberist gewann fünf der letzten sechs Meisterschaftsspiele. «Wir haben einen guten Lauf. Nur gegen Härkingen verloren wir sehr unglücklich», bestätigt Salerno, fügt aber an: «In der Vorrunde spielten wir besser. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir es heute schon schaffen.»

Spielverderber FC Mümliswil?

Der FC Biberist kommt heute Freitag um 20.30 in Mümliswil zum ersten Matchball. Der Verfolger SC Fulenbach steht erst am Samstag im Einsatz. Auswärts beim Schlusslicht Zuchwil. «Wir wollen unbedingt schon heute alles klarmachen», unterstreicht Salerno.

«Mümliswil wird uns aber garantiert nichts schenken und uns alles abverlangen.» Sein Team müsse insbesondere die gefährlichen Standards der Guldentaler im Griff haben, weiss Salerno: «In der Vorrunde und im Cup standen sie jeweils sehr tief gegen uns. Mal schauen, wie sie heute auftreten. Wir sind jedenfalls auf alles vorbereitet.»

Der Meistertitel wäre für Biberist der grösste Erfolg in der Klubgeschichte. Erst 2012 kehrten die Wasserämter von der 3. Liga in die 2. Liga zurück. Seither zeigt die Formkurve steil nach oben. 7., 5. und zweimal 3. – dies die Klassierungen in den letzten vier Saisons. «Ich würde meinen Jungs den Titel extrem gönnen. Sie haben einen enormen Aufwand betrieben in den letzten Jahren», sagt Salerno. Für den Ex-Langendörfer wäre es bereits der dritte Aufstieg innert fünf Jahren. Biberist würde das Abenteuer 2. Liga interregional wagen, das steht fest: «Wir würden sicher raufgehen», so Salerno, «das hat die Mannschaft im Winter bei einem längeren Gespräch entschieden.»

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