Auch in der vierten Begegnung dieser Saison zog der EHC Zuchwil Regio gegen den EHC Thun den Kürzeren. Nachdem man im Verlauf der Qualifikation gegen die Oberländer mit 3:4 (a) und 1:3 (h) den Kürzeren zog und auch das erste Spiel anlässlich 1.-Liga-Masterround mit 5:7 im heimischen Sportzentrum verloren hatte, unterlagen die Solothuner nun auch im zweiten Match der Masterround im Grabengengut mit 2:3. Dies freilich erst nach Penaltyschiessen. Der Sohn von Thun-Sportchef Alex Reymondin war es, der den 12. Penalty zugunsten der Gastgeber versenkt.

Bis zu dem Moment hielten die Gäste dem offensiven Druck der von Christoph Schenk gecoachten Oberländer indes standhaft stand. Ja mehr – bereits nach 51 Sekunden brachte Routinier von Dach seine Equipe in Führung. Das 0:1 fiel in Überzahl, da der Thuner Neff bereits nach 20 Sekunden die erste Strafe in diesem strafenreichen Match (53 Minuten) kassiert hatte. 36 Sekunden vor Drittelende gelang den Oberländern freilich, in einem für sie psychologisch günstigen Moment also, der Ausgleich.

Die Zuchwiler steckten in der Folge indes nicht auf. Obwohl die Berner fortan mächtig Druck auf das Tor des jungen Thibaud Sauthier im Tor der Solothurner machten kamen die Gastgeber vorerst zu keinen weiteren Toren. Ja, es war im Gegenteil Rohrbach, der einen günstigen Moment nutze und Zuchwil Regio in der 33. Minute neuerlich in Führung brachte. Die Truppe des ex Biel-Spielers Manfred Reinhard brachte den Vorsprung jedoch nicht ganz über die Runde. In der 57. Minute gelang Hebeisen im Powerplay das Tor zum umjubelten 2:2. Der Rest ist bekannt. Die Chance auf das nächste Erfolgserlebnis vor den am 13. Februar beginnenden Playoffs hat der EHC Zuchwil Regio am Mittwoch (19.45) in Lyss.