Eishockey
Der EHC Olten schafft im Sparmodus gegen Martigny den Qualifikationssieg

Olten holt gegen Martigny mit einem 1:0-Sieg nach Penaltyschiessen den anvisierten Punkt und steht damit vorzeitig als Sieger der NLB-Qualifikation fest.

NCH
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Verkehr vor dem Tor von Red Ice. H.R. Aeschbacher

Verkehr vor dem Tor von Red Ice. H.R. Aeschbacher

HR.Aeschbacher

Im Verlauf der effektiven 60 Spielminuten hatten sowohl die Fans des EHC Olten wie jene von Red Ice Martigny keinen Grund zum Jubeln. 0:0 stand das Skore zu dem Zeitpunkt. Eine doch eher seltene Nullnummer – zumal die beiden Kontrahenten, bis vor dem gestrigen 41. Spiel der Qualifikation, zusammen 279. Tore erzielt hatten. Das 280. konnte also in der Verlängerung die Entscheidung bringen. Doch auch dieser Treffer fiel nicht. Ergo musste das Penaltyschiessen über die Punkte richten. Dank Treffern von Truttmann, Hirt und Wüthrich behielten die Hausherren letztlich die Oberhand und sicherten sich damit den Qualifikationssieg.

Ansprechende Rückkehr

Eine wirklich ansprechende Rückkehr gelang dem Langzeitverletzten Roman Schild. Doch im Hinblick auf die Playoffs gilt es, das Manko an Spielpraxis so gut als möglich wettzumachen. Immerhin stand Schild auch in der 36. Minute am richtigen Ort, konnte eine schöne Vorarbeit seiner Sturmpartner aber nicht erfolgreich zum Abschluss bringen.

Verstärkung musste zuschauen

Bereits vor dem gestrigen Heimspiel hatte das Kader des EHC Olten eine weitere Verstärkung erfahren: Von Liga-Konkurrent Langnau stösst Cédric Schneuwly zu den Oltnern. Die Übernahme des 21-jährigen Angreifers steht im Zusammenhang mit der Vereinbarung, Michael Tobler bis Saisonende an den EV Zug auszuleihen. Schneuwly spielte nämlich nur mit einer B-Lizenz im Emmental, wurde von den Zugern jetzt aber an den EHCO abgegeben. Schneuwly konnte gestern jedoch nicht mittun. Dies, weil die Zuger den neuen EHCO-Angreifer aus unerklärlichen Gründen nicht nur mit einer B-Lizenz nach Langnau ausliehen, sondern auch gleich noch die A-Lizenz im Emmental deponierten. So sass Schneuwly gegen Martigny die erste von drei Spielsperren ab. Da ein Einsatz gegen Langnau am Sonntag ohnehin nicht vorgesehen gewesen wäre, ist das Ganze zwar ein bisschen weniger schlimm. Ein fettes Fragezeichen hinter der Leihpolitik der Innerschweizer bleibt aber dennoch bestehen.