Eishockey
Der EHC Olten ist nach Sieg über Sierre wieder im Geschäft

Oltens NLB-Eishockeyaner erarbeiteten sich in Sierre einen 2:0-Sieg. Eine beherzte Kollektivleistung sicherten dem EHC Olten in der gestrigen Auswärtspartie gegen den HC Sierre verdientermassen den zweiten Sieg in Serie.

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Die Oltner überzeugten in der Partie gegen den HC Sierre mit einem starken Kollektiv (Archivbild). Bruno Kissling

Die Oltner überzeugten in der Partie gegen den HC Sierre mit einem starken Kollektiv (Archivbild). Bruno Kissling

Bruno Kissling

Was den Kampfgeist anbelangt, haben die Oltner im Oberwallis dort weitergemacht, wo sie am vergangenen Samstag im Kleinholz aufgehört hatten. Dies zeigte sich gerade auch in den letzten fünf Minuten, denn der EHCO agierte während derer vier in Unterzahl.

Mit seiner aufmerksamen und aufsässigen Defensivarbeit verunmöglichte er den Gastgebern einen anständigen Aufbau im Powerplay. Und so konnte er den Zweitorevorsprung über die Zeit retten.

Assist vom einzigen Ausländer in den Oltner Reihen

Der erlösende Treffer zum 2:0, der den Powermäusen ein bisschen Luft verschaffte, fiel in der 47. Minute: Dan DaSilva, der einzige Ausländer in den Oltner Reihen – Cory Pecker fehlte wegen einer leichten Oberschenkelverletzung – eroberte die Scheibe und lief mit ihr ins gegnerische Drittel. Seidenfein legte er den Puck auf Pascal Krebs zurück, der in DaSilvas Rücken angerannt kam und das schwarze Spielgerät in die Maschen drosch.

Auch schon beim ersten Treffer für die Grünweissen im zweiten Drittel leistete der Kanadier die Vorarbeit; 63 Sekunden nach Beginn des zweiten Spielabschnitts spielte er den frei stehenden Bruno Marcon an, der Zerzuben mit einem halbhohen Schuss erwischte und damit seine Farben 1:0 in Führung brachte. Dan DaSilva überzeugte in der gestrigen Partie mit seiner Spielübersicht und seinen guten Pässen. Er schien sich in der neu formierten Linie mit seinen Sturmpartnern Diego Schwarzenbach und Cyrill Aeschlimann wohlzufühlen.

Aus dem Kollektiv ragte gestern auch Olten-Keeper Michael Tobler heraus. Zwar konnte er sich auf eine solide Defensive verlassen, trotzdem hatte er einige brenzlige Situationen zu bereinigen – insbesondere im zweiten Drittel. Tobler blieb über die gesamte Spieldauer tadellos und verdiente sich so seinen Shutout. (ot)