Fussball 2. Liga

Der 6. Platz wäre für den FC Mümliswil das logische Resultat

FC Mümliswil 17/18

FC Mümliswil 17/18

Neo-Mümliswil-Trainer Remo Bürgi will die Arbeit von Bruno Kaufmann fortsetzen und ins Liga-Mittelfeld.

Unter Trainer Bruno Kaufmann steigerte sich Mümliswil in den vergangenen vier Saisons stets um einen Tabellenrang. 2013/14 waren die Guldentaler auf dem zehnten Platz. Vor zwei Monaten beendete der 62-jährige Baselbieter seine Arbeit beim FCM als Siebter der 2. Liga.

Für Nachfolger Remo Bürgi ist die Vorgabe damit eigentlich klar: Mindestens Platz sechs muss her. Dies scheint realistisch. Nicht wenige der gegnerischen Trainer stufen Mümliswil in dieser Saison als Favoritenschreck ein. «Wir wollen in der Vorrunde und in der Rückrunde konstant punkten und einen Platz im Mittelfeld erreichen», formuliert Trainer Bürgi sein Ziel.

Mit der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Simon Büttler, der vom FC Subingen zu seinem Stammverein zurückkehrt, ist den Mümliswilern ein Transfercoup gelungen. Zudem wurden mit Wyser, Nussbaumer und Fluri Junioren und Spieler vom «Zwöi» ins Fanionteam integriert. «Der Stamm der Mannschaft ist geblieben und dank der Neuzugänge sind wir auf einigen Positionen breiter besetzt als vorher», kommentiert Remo Bürgi die Mutationen.

Der grosse Pluspunkt seines Teams sei die Mentalität. Die Spieler würden sich hundertprozentig mit dem Klub identifizieren. «Entsprechend motiviert und konzentriert arbeiten sie für den Erfolg», sagt Bürgi, der weiss, dass seine Mannschaft von Beginn an in Topform sein muss: «Das Startprogramm mit Fulenbach, Iliria, Welschenrohr und Grenchen ist happig.»

Immerhin kehrt ansonsten in Sachen Spielplan wieder Normalzustand ein. Letzte Saison standen in der Vorrunde nur Auswärts-, in der Rückrunde nur Heimspiele an. Weil die Heimstätte erneuert wurde, was sich definitiv gelohnt hat. Passend dazu Bürgis Antwort auf die Frage, auf welchen Gegner er sich besonders freut: «Ich freue mich vor allem auf die Heimspiele gegen Teams, die auswärts von vielen Fans unterstützt werden, wie wir. Das trägt zu einer tollen Affiche bei.»

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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