Pontonier
Den Solothurner blieb das Nachsehen und ein Spezialpreis

Die Solothurner Pontoniere können die Aargauer Dominanz am Eidgenössischen Pontonier-Wettfahren nicht durchbrechen. Die Schönenwerder Pontoniere bekamen einen Spezialpreis, weil sie mit den meisten Jungpontonieren angetreten sind.

Alexander Wagner
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Michael Schenker (l.) und Sandro Stücheli (r.) aus Schönenwerd waren als Siebte im Einzel die besten Solothurner bei den Aktiven.

Michael Schenker (l.) und Sandro Stücheli (r.) aus Schönenwerd waren als Siebte im Einzel die besten Solothurner bei den Aktiven.

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Beim Eidgenössischen Pontonier-Wettfahren auf der Aare vor Kleindöttingen und Klingnau war die Dominanz der Aargauer erdrückend: Sie belegten gleich die ersten vier Ränge beim Einzelfahren der Aktiven. Von einem Heimvorteil zu sprechen wäre jedoch nicht ganz richtig. Zum einen war der Wasserstand enorm hoch und auch für alle Pontoniere aus der Umgebung sehr ungewohnt, weil es viel schneller und schwieriger war. Zum anderen schlugen auch die Fricktaler erbarmungslos zu, welche jedoch auf dem Rhein trainieren.

Stücheli und Schenker vorne dabei

Beim Einzelfahren der Kategorie C bei den Aktiven waren fünf Aargauer Paare unter den ersten sechs. Der 31-jährige Steuermann Sandro Stücheli und sein gleichaltriger Vorderfahrer Michael Schenker aus Schönenwerd belegten den siebten Rang und waren klar die besten Solothurner. Dabei verpassten sie den sechsten Platz nur um einen winzigen Zehntelpunkt. Mit Stefan Heller und Philippe Gross auf Rang 16 und nur einen Platz dahinter mit Andreas Huber und Diego Bärtschi folgten weitere Schönenwerder auf Spitzenpositionen.

Beim Sektionsfahren kamen die Schönenwerder auf den 18. Rang, Olten belegte den 27. Platz, und nicht ganz optimal lief es Solothurn, welche sich mit dem 35. Platz begnügen mussten, gerade noch vor den Romands aus Bex und dem abgeschlagenen Schlusslicht Zürich.

Die meisten Juniorpontoniere

Einen erfreulichen Spezialpreis erhielt die Sektion Schönenwerd überreicht. Die Solothurner gewannen den Zunft-zum-Giritz-Wanderpreis, weil sie beim Eidgenössischen Wettfahren mit den meisten Jungpontonieren angetreten waren. Diese waren auch beim Einzelfahren in der Kategorie II, bei den 15- bis 17-Jährigen sehr erfolgreich. Lars Mattenberger und Sven Marti kamen auf den dritten Rang und Steuermann Dominic Siegenthaler und sein Vorderfahrer Sandro Zanelli belegten Platz sechs. In der Kategorie III der 18- bis 20-jährigen Jungpontoniere fehlte nur ein Wimpernschlag aufs Podest: Flavian Hess und Tobias Schärli fuhren mit einem Rückstand von zwei Zehntelpunkten auf Position vier.

Dass die Schönenwerder aber nicht nur zahlreiche und erfolgreiche Jungpontoniere haben, sondern auch bei den routinierten Wasserfahrern mithalten können, bewiesen Ulrich und Markus Sandmeier, welche in der Kategorie D bei den Senioren auf den siebten Rang kamen.