Eishockey
Dem EHC Olten gelingt gegen den Leader der Befreiungsschlag

Der EHC Olten gewinnt dank einer markanten Leistungssteigerung gegenüber dem GCK-Spiel in Visp mit 4:3. Damit gelang dem Team um Colin Muller ausgerechnet gegen den Leader der Befreiungsschlag.

Michael Forster
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Die Oltner hatten nach der Aufholjagd, wie hier im Oktober 2011 in Visp, allen Grund zum Jubeln. HR

Die Oltner hatten nach der Aufholjagd, wie hier im Oktober 2011 in Visp, allen Grund zum Jubeln. HR

Dem EHC Olten gelingt im Wallis der grosse Befreiungsschlag. Nach ungenügenden Leistungen gegen schlechter eingestufte Mannschaften setzte das Team von Colin Muller ausgerechnet beim Leader ein starkes Zeichen und gewann in einem abwechslungsreichen Spiel am Ende glücklich, aber verdient. Denn es war eine kämpferisch starke Leistung der Gäste, denen allerdings entgegenkam, dass die Visper die Konstanz in ihrem Spiel vermissen liessen. Olten wusste daraus jenen Profit zu schlagen, um doch etwas überraschend drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Bereits nach dreizehn 13 sekunden die erste Chance

Dass die Partie beim Leader eine unterhaltsame werden würde, zeichnete sich mit dem Puckeinwurf von Headschiedsrichter Dany Wirth ab. Gerade einmal dreizehn Sekunden waren gespielt, als Diego Schwarzenbach, von Pargätzi aus der eigenen Zone mustergültig lanciert, alleine vor Visp-Hüter Schoder auftauchte. Den erfolgreichen Torschuss holte der Laupersdörfer aber erst gut zwei Minuten später nach. Doch die Gastgeber hatten die Antwort mit einem schönen Steilzuspiel Zeiters auf Forget parat, und der Captain bezwang Michael Tobler sicher zum Ausgleich. In diesem Stil ging es weiter: 6. Minute, dritter Treffer, diesmal war wieder die erste Linie des EHCO an der Reihe. Marty Sertich setzte das erfolgreiche Nachstochern in die erneute Führung um.

Es ging hoch zu in der Litterna

Es war das Spiel der beiden ersten Angriffslinien. Forget, Zeiter und Furrer sorgten immer wieder für Gefahr, das Resultat war das 2:2 in der 11. Minute. Die Action des mittleren Abschnitts liess dann ein wenig auf sich warten. Es lief bereits die 34. Minute, als Marco Vogt der zweite Saisontreffer gelang. Die Visper Chancen auf den dritten Ausgleich waren zwar da, das 3:3 wäre aber nicht unbedingt verdient gewesen, denn die Gastgeber kamen in Abschnitt zwei nicht auf Touren. Anders der EHCO. Am Ende eines schönen Direktspiels bei Ausschluss Furrer stand Roman Schild am richtigen Ort, um für den letztlich entscheidenden ersten Zweitorevorsprung zu sorgen. Der Leader kämpfte sich zwar durch Zeiter (51.) nochmals heran und es ging noch einmal hoch zu und her in der Litterna. Doch mit einigem Glück rettete Olten den knappen Vorsprung über die Zeit. Dazu brauchte es auch eine letzte grosse Tat Toblers, der in der letzten Minute einen Penalty Forgets parierte.

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