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Das Trommelfeuer der Gekkos prallte an Rothenfluhs Torhüter ab

Die Gerlafinger Gekkos verlieren das Startspiel in der Nationalliga B gegen die Red Rocks Rothenfluh 3:5.

Hans Peter Schläfli
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Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab Rothenfluh-Goalie Michael Durst (r.) hielt auch diesen Schuss des Gekkos Marco Kummer.
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Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab
Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab Rothenfluhs Simon Gerster (l.) stellt sich einem der vielen Schüsse des Gekkos Olivier Lödding in den Weg.
Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab Goalie Michael Durst (l.) war der Matchwinner für die Red Rocks, der Gekko Daniel Jobin hatte das Nachsehen.
Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab Red Rock David Erny (l.) umkurvt den Gekko Daniel Jobin.
Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab Der Red Rock Matthias Erny (r.) stoppt den Gekko Stefan Siegrist mit nicht ganz fairen Mitteln.

Das Trommelfeuer der Gekkos prallte am Gegner aus Rothenfluh ab Rothenfluh-Goalie Michael Durst (r.) hielt auch diesen Schuss des Gekkos Marco Kummer.

Hans Peter Schläfli

«Wir waren noch nicht ganz auf der Höhe der Erwartungen in den Testspielen», dämpfte Trainer Marc Lange am Freitagabend vor dem Start der Gerlafinger Gekkos in der Nationalliga B die Hoffnungen. «Wir brauchen noch etwas Zeit, um zur Bestform zu finden.» Doch dann legte seine Mannschaft wie die Feuerwehr los, griff gegen die Red Rocks aus Rothenfluh frech an und schoss aus allen Rohren.

Nur die Chancenauswertung der Solothurner war ungenügend. Das sah auch der Gegner so: «Wir haben drei Chancen und machen zwei Tore, sie schiessen 20 Mal und machen auch nur zwei», analysierte Patrick Schaffner, der Spielertrainer der Baselbieter in der ersten Pause. Zweimal war seine Mannschaft eher überraschend in Führung gegangen, zweimal glichen die Gerlafinger wieder aus. «Wenn wir so weitermachen, dann verlieren wir heute. Irgendwann gehen diese Schüsse rein, wenn wir sie nicht besser stören.»

Rothenfluh legte zu

Schaffners Worte zeigten sofort Wirkung, indem die Red Rocks einen Zacken zulegten und durch ein Erny-Familientor – Pass von David auf Matthias – nur 30 Sekunden nach Wiederbeginn in Führung gingen. Aber die Gerlafinger Gekkos blieben ein absolut ebenbürtiger Gegner und glichen nochmals auf 3:3 aus. Aber dann hatten die Redrocks eben auch eine fast unüberwindbare Festung vor ihrem Kasten.

Goalie Michael Durst hielt einfach alles, was auch nur haltbar war. Und mehr noch: Durch sein perfektes Stellungsspiel und das Antizipieren der Situationen liess er alles so einfach und die Schüsse der Gekkos so schlecht aussehen.

Die Red Rocks steigerten den Einsatz, kassierten deshalb ein paar Strafen, gewannen aber ab der Hälfte des Spiels auch die Oberhand. Die Partie zweier fast gleichwertiger Mannschaften kippte auf die Seite der Baselbieter, die schliesslich verdient gewannen. Den Unterschied machten die Details wie die Eleganz eines David Erny, Torschütze zum 5:3, der auf seinen Inlines herumkurvte, dass es eine Freude war, ihm zuzusehen.

Der Kampf um einen Top-4-Platz

Sowohl die Gekkos als auch die Red Rocks wollen in der ersten Phase der NLB um einen Platz in den ersten Vier kämpfen und dann den Playoff-Final erreichen. So war das Startspiel gegen diesen starken Gegner eine gute Standortbestimmung. «Die Niederlage tut weh», analysierte Marc Lange.

Mit der Leistung wäre er eigentlich zufrieden gewesen. Nun wisse er, woran gearbeitet werden müsse. «Wir hatten lange alles unter Kontrolle und Chancen, um noch vier, fünf Tore mehr zu schiessen. Knapp daneben ist auch daneben. Ich predige immer, dass jeder Schuss aufs Tor kommen muss. Das ist das Minimum. Eigentlich können wir das, deshalb müssen wir mental stärker werden, bis jeder von sich überzeugt ist und die Schüsse aufs Tor kommen.»

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