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Das Team Roth zieht nach der Tour de Suisse eine positive Bilanz

Es war ein wunderbares Erlebnis für das Team Roth, die Tour de Suisse zu bestreiten. Dass das junge Schweizer Team der Divison Pro Continental in diesem Weltklassefeld der World Tour eine Etappe gewinnen könnte, durfte niemand erwarten.

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Nico Brüngger (links) und das Team Roth sind mit Ihrer Teilnahme an der Tour de Suisse sehr zufrieden. (Archivbild)

Nico Brüngger (links) und das Team Roth sind mit Ihrer Teilnahme an der Tour de Suisse sehr zufrieden. (Archivbild)

KEYSTONE

Aber dann gelangen dem Team Roth trotzdem ein paar bemerkenswerte Erfolge: In der zweiten Etappe eroberte sich Matthias Krizek mit einer tollen Leistung das himmelblaue Dress des Führenden im Bergpreis.

Am Ende der vierten Etappe sprintete Andrea Pasqualon auf den 8. Platz und auf dem sechsten Teilstück, das sich als "Königsetappe" entpuppte, ging Nico Brünnger als erster in den letzten Aufstieg nach Amden und er erreichte das Ziel als Zwanzigster.
"Die Tour de Suisse zu fahren, das ist ein Bubentraum, den wir fünf jungen Schweizer Sportlern ermöglichen konnten." So lautet die Bilanz von Stefan Blaser, dem CEO des Hauptsponsors Roth Gruppe. Für die Wildcard hat sich das Team Roth bei den Organisatoren mit einer frechen Fahrweise bedankt.

Fast jeden Tag war ein Fahrer des Teams Roth in einer Fluchtgruppe vertreten. "Ich bin stolz darauf, dass alle acht gestarteten Fahrer die schwere Rundfahrt auch beendet haben. Das beweist Charakter", analysiert Uwe Peschel als Sportlicher Leiter den Auftritt mit ein paar Tagen Distanz.