Drei Ausreisser und viel Durchschnitt
Das sind die Noten der EHCO-Spieler zur Hälfte der Qualifikation

Am Dienstag bestreitet der EHC Olten das 24. Meisterschaftsspiel dieser Saison – die Hälfte der Qualifikation ist abgeschlossen. Zeit, die Leistungen der EHCO-Spieler unter die Lupe zu nehmen.

Silvan Hartmann, Marcel Kuchta und Yann Schlegel
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Ueli Huber gehört definitiv zu den Gewinnern im Oltner Team.

Ueli Huber gehört definitiv zu den Gewinnern im Oltner Team.

André Grossenbacher/TopPictures
Matthias Mischler: 5-6 Einer der Besten, brachte viele Kritiker zum Verstummen. Trotzdem noch immer anfällig auf leichte Schüsse. – Goalie. 15 Spiele, 2,67 Tore/Spiel, 90,22% Fangquote.
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Dominic Nyffeler: 5-6 Mit seiner ruhigen Ausstrahlung Gold wert, lässt kaum Abpraller zu. Mit ihm kehrte die Goalie-Harmonie zurück. – Goalie. 8 Spiele, 2,43 Tore/Spiel, 90,70% Fangquote.
Reto Kobach: 4 Boxplay-Dirigent! Wird mit dem Alter auch nicht mehr schneller. Routine kompensiert nicht alle Mängel. – Verteidiger. 19 Spiele, 1 Tor, 1 Assist, Plus-1- Bilanz.
Marc Grieder: 4 Leistet sich unnötige Strafen. Hat Mühe mit dem Tempo, neigt dann zu Fehlern. Sonst solide. – Verteidiger. 15 Spiele, 2 Tore, 1 Assist, Plus-2- Bilanz.
Simon Schnyder: 4 Unauffällig fleissig. Aber nicht mehr so verlässlich wie auch schon, zuletzt ein paar mal überzählig. – Verteidiger. 20 Spiele, 0 Tore, 2 Assists, Minus-1-Bilanz.
Remo Meister: 4-5 Zuverlässiger Soldat, vorbildlicher Kämpfer. Macht seinen Job, in der Offensive verbesserungswürdig. – Verteidiger. 23 Spiele, 0 Tore, 5 Assists, Plus-3-Bilanz.
Anthony Rouiller: 4-5 Immenses Offensiv-Potenzial, von ihm darf jedoch noch mehr erwartet werden, zuletzt massiv verbessert. – Verteidiger. 22 Spiele, 2 Tore, 10 Assists, Plus-1-Bilanz.
Chris Bagnoud: 3-4 Robust, aber die Physis kommt nicht zum Tragen. Stammplatz verloren, fehlender Rhythmus ist zu sehen. – Verteidiger. 14 Spiele, 0 Tore, 2 Assists, 0-Bilanz.
Curtis Gedig: 4 Starker Schuss, fantastischer erster Pass, aber defensiv ein Flop, zweikampfschwach! Da muss noch mehr kommen. – Verteidiger. 23 Spiele, 6 Tore, 16 Assists, Minus-1-Bilanz.
Romano Pargätzi: 4 Licht und Schatten wechseln sich ab, nicht immer so souverän, sonst aber flink und wendig, rackert fürs Team. – Verteidiger. 19 Spiele, 0 Tore, 3 Assists, Minus-3-Bilanz.
Jonathan Ast: 3-4 Guter Blueliner, aber ohne Stammplatz. In der Hierarchie ganz unten, die Klasse fehlt. – Verteidiger. 12 Spiele, 0 Tore, 2 Assists, 0-Bilanz.
Cyrill Aeschlimann: 4 Das EHCO-Urgestein hat einen schweren Stand. Macht als Rollenspieler das, was er kann. Teilweise überzählig. – Verteidiger/Stürmer. 19 Spiele, 2 Tore, 3 Assists, 0-Bilanz.
Ueli Huber: 5-6 Kampfstark, torgefährlich, mutig! Kann den Puck gut behaupten, bringt Power ins Oltner Spiel. Die positive Überraschung der ersten Saisonhälfte. – Stürmer. 22 Spiele, 5 Tore, 6 Assists, Plus-4-Bilanz.
Cédric Schneuwly: 5 Für die Drecksarbeit nicht zu schade, überzeugt im taktischen Spiel. Auf gutem Weg zum soliden NLB-Center. – Stürmer. 23 Spiele, 6 Tore, 7 Assists, 0-Bilanz.
Stefan Hürlimann: 3-4 Grosse Enttäuschung. Der Captain wirkt verkrampft, oft einen Schritt zu spät, sucht seine Rolle im Team. – Stürmer. 18 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, 0-Bilanz.
Ramon Diem: 5 Später Neuzugang. Vermag spielerisch Glanzlichter zu setzen, kann physisch noch zulegen. – Stürmer. 21 Spiele, 4 Tore, 7 Assists, Minus-1-Bilanz.
Justin Feser: 4 Für einen Ausländer zu unkonstant und oft unscheinbar, zu wenig Einfluss aufs Spiel. – Stürmer. 23 Spiele, 10 Tore, 13 Assists, Plus-2-Bilanz.
Philipp Wüst: 4-5 Guter Skater, aber an Schnelligkeit eingebüsst. Untertauchtendenzen. Seine Schwäche: die Chancenauswertung. – Stürmer. 23 Spiele, 7 Tore, 7 Assists, 0-Bilanz.
Remo Hirt: 4-5 Wertvoller Teamplayer. Anfangs unsichtbar und wirkungslos, Kurve zeigt nach oben. Zweitbeste Plus-Bilanz. – Stürmer. 23 Spiele, 7 Tore, 9 Assists, Plus-5-Bilanz.
Diego Schwarzenbach: 4 Zum Saisonauftakt ein Leader, wieder der Alte. Zuletzt abgetaucht, leidet unter Ladehemmungen. – Stürmer. 23 Spiele, 4 Tore, 11 Assists, Plus-1-Bilanz.
Paolo Morini: 4 Dankbarer Viertlinien-Flügel, kann den Durchbruch zum soliden NLB-Spieler noch schaffen. – Stürmer. 11 Spiele, 0 Tore, 1 Assists, Minus-3-Bilanz.
Stefan Mäder: 4 Ohne sein physisches Spiel nur ein Mitläufer. Nach grandiosem Saisonstart von der Bildfläche verschwunden. – Stürmer. 22 Spiele, 5 Tore, 3 Assists, Minus-1-Bilanz.
Marco Truttmann: 4 Kann Spiele entscheiden, aber wo ist die Genialität? Nicht so gefährlich, wie er sein müsste. Hat den Kopf nicht frei. – Stürmer. 22 Spiele, 7 Tore, 13 Assists, Minus-3-Bilanz
Martin Ulmer: 5 Am Stock der wohl begabteste NLB-Spieler, lässt Spielintelligenz vermissen. Mit Selbstvertrauen brandgefährlich. – Stürmer. 23 Spiele, 7 Tore, 9 Assists, Plus-6-Bilanz.

Matthias Mischler: 5-6 Einer der Besten, brachte viele Kritiker zum Verstummen. Trotzdem noch immer anfällig auf leichte Schüsse. – Goalie. 15 Spiele, 2,67 Tore/Spiel, 90,22% Fangquote.

Bruno Kissling

Aufgrund zu wenig Einsatzzeit erhielten folgende Spieler keine Note:

Marc Sahli

Romain Chuard

Thomas Heinimann

Nicolas Leonelli