Die Gerlafinger Minigolfer hielten dem Druck auf ihrer Heimbahn stand. Sämtliche zehn angetretenen Akteure überstanden den Cut nach der Qualifikation an der Schweizer Meisterschaft. Zudem waren mit den Neuendorfern Mario Kurt bei den Herren und Mario Schneider bei den Senioren weitere regionale Spieler auf den vorderen Rängen anzutreffen.

Kurt lieferte sich bei den Aktiven mit dem Lokalmatador Samuel Hofer einen packenden Kampf um die Spitzenposition. Die beiden konnten sich vom Rest des Feldes absetzen und machten den Titel unter sich aus.

Nach acht Runden betrug die Differenz zwischen Hofer und Kurt lediglich ein Schlag. Titelverteidiger Hofer demonstrierte in der Schlussrunde dann aber eindrücklich, weshalb er der beste Minigolfer des Landes ist.

Mit 25 Schlägen egalisierte er den Bahnrekord und bejubelte seinen dritten Einzeltitel. Hinter Kurt folgte komplettierte mit Raphael Wietlisbach vom MC Eichholz Gerlafingen ein weiterer Lokalmatador das Solothurner Podest. Die Gerlafinger Martin Kaiser als Fünfter, Christoph Stuber als Neunter und Markus Will als Zehnter platzierten sich ebenfalls in den vorderen Tabellenpositionen.

Rickli holt Titel bei den Senioren

Eine Überraschung zeichnete sich bei den Senioren ab. Das Gerlafinger Urgestein Fritz Rickli lag bereits in den Qualifikationsrunden an der Tabellenspitze. Er hielt sämtliche im Vorfeld gehandelte Favoriten in Schach und überzeugte mit seinem lockeren Spiel. Am Ende rettete Rickli seinen Vorsprung ins Ziel und feierte seinen ersten Einzel-Meistertitel.

Mario Schneider vom MC Neuendorf folgte auf Rang vier, die beiden Gerlafinger Christian Kühni als Siebte und Peter Friedli als Elfter runden das gute Ergebnis der Solothurner auch bei den Senioren ab. In der Juniorenkategorie waren es wiederum die Einheimischen, welche eine starke Leistung zeigten.

Titelverteidiger Andreas Schneider und Kai Lödding wiesen nach neun Runden die gleiche Punktzahl auf. Somit musste ein Stechen um den Meistertitel entscheiden. Lödding behielt in diesem das bessere Ende für sich. Mit dem Gewinn der Gold- und Silbermedaille trägt die gute Jugendarbeit der Gerlafinger ein weiteres Mal Früchte.