Im Vorjahr nahmen über 600 Judokas teil. Sogar der Veranstalter zeigte sich überrascht über den grossen Anklang. Das Organisationskomitee hatte nicht übertrieben, als es im Vorfeld vom «grössten Judo-Turnier, welches das Mittelland je gesehen hat», sprach.

«Der Turnierablauf ging reibungslos über die Bühne. Alle hungrigen Gäste konnten verpflegt werden und die Sponsoren konnten einen Einblick in den faszinierenden Judosport gewinnen», blickt OK-Mitglied Daniel Bussmann zufrieden auf die letztjährige Ausgabe zurück.

2017 veranstaltete der Judo Kwai Oensingen aber nicht nur das Schüler-Turnier, sondern erstmals auch das Ranking-500-Turnier. Damit der Ausbau auf den zweitägigen Anlass realisierbar war, wurde das OK im Vorjahr aufgestockt. Für dieses gehe es heuer nun darum, «das grossartige Debüt zu bestätigen».

«Es darf grosskalibriges Judo erwartet werden»

Das Ranking-500-Turnier startet am Samstag um 8.45 Uhr. Den Auftakt machen die U18- und U21-Kategorien. Ab 14 Uhr ist die Elite an der Reihe. Die Kämpfe dauern jeweils vier Minuten. Nicht am Start ist in diesem Jahr Lokalmatadorin Gisela Löffel vom Judo Kwai Oensingen, welche in den vergangenen Jahren auch zum OK des Turniers gehörte.

Löffel holte 2017 in ihrer Kategorie die Goldmedaille und wichtige Punkte für die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft. Heuer muss das OK ohne Löffel auskommen. Die 28-Jährige steht mit dem Schweizer Nationalkader am European Open in Rom im Einsatz. «Der Verzicht auf Gisela Löffel und der Erfolg von 2017 sind zwei Faktoren, denen sich das OK dieses Jahr zwar stellen muss, welche aber sicher nicht entmutigen», sagt Daniel Bussmann.

Der zweite Wettkampftag steht ganz im Zeichen des zwölften Schüler-Turniers. Los gehts am Sonntagmorgen. «Es darf grosskalibriges Judo erwartet werden», verspricht Bussmann. «Wir hoffen auf spannende Wettkämpfe und dass die Atmosphäre in der Halle so toll ist wie im letzten Jahr.» Und natürlich, dass die zahlreichen Besucher im Sportzentrum Bechburg aneinander vorbeikämen, lacht der Kommunikationschef: «Wegen der ungeheuren Anzahl an Teilnehmern war es 2017 schon etwas knapp vom Platz her.»