Die Oekingerinnen starteten druckvoll und konzentriert in ihr Halbfinalspiel im zürcherischen Rüti. Das gegnerische Team der Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti war mit dem 2:4-Rückstand nach dem ersten Drittel gut bedient und dürfte sich über den Pausentee gefreut haben.

Im zweiten Drittel passte dann bei den Solothurnerinnen zu Beginn nicht viel zusammen. Die Floorball Riders kamen stark verbessert aus der Kabine und konnten bis Spielmitte das Skore ausgleichen und sogar mit einem Tor in Führung gehen. Die Oekinger Damen erhöhten in der Folge das Tempo und konnten mit einem knappen Vorsprung von 6:5 in die zweite Pause.

Im Final gegen Bernerinnen

Im Schlussdrittel agierten die favorisierten Gäste aus Oekingen wieder verbessert und lagen in der Folge immer in Front. Das Heimteam versuchte zwar noch einmal alles, die Oekingerinnen liessen jedoch den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren und ziehen schliesslich mit einem 9:7-Auswärtssieg verdient in den Cupfinal ein.

Am 25. Februar stehen sie dem unterklassigen Team von Unihockey Berner Oberland gegenüber. David gegen Goliath könnte man meinen, nehmen doch die Oekingerinnen zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren am Cupfinal teil und streben nach dem 4. Titel der Vereinsgeschichte. Die Oberländerinnen ihrerseits spielen jedoch erst die zweite Saison auf dem Kleinfeld und bestehen grösstenteils aus ehemaligen NLA-Spielerinnen. (slo)