Die Partie gegen den um zwei Ligen überlegenen Gegner starteten die Leimentalerinnen äusserst erfolgreich. Durch ein konzentriertes, schnelles und kämpferisches Spiel gerieten sie bis zur 15. Minute nie in Rückstand. Das Spiel verlief bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit mehrheitlich ausgeglichen. Danach waren es einige Ballverluste und Fehlwürfe, welche von den Gästen aus Winterthur souverän ausgenutzt wurden, um mit vier Toren Vor-sprung (11:15) in die Pause zu gehen.

Auch im zweiten Durchgang gerieten die Baselbieterinnen vor allem durch Unkonzentriertheiten im Angriff weiter unter Druck. So lagen sie nach zehn Minuten mit sieben Toren hinten. Doch der Cup hat bekanntlich seine eigenen Regeln und es war noch alles möglich. Die HSG Leimental bäumte sich noch einmal auf und konnte sich so auf drei Tore herankämpfen. Für eine Cupsensation reichte es zum Schluss jedoch nicht mehr.

Die Klasse und die Härte des Nationalliga-A-Teams setzten sich durch und Offensivfehler des Heimteams wurden knallhart mit Gegenstosstoren bestraft. Die Tafel zeigte am Ende 23:31 für die Gäste aus Zürich an, was dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wird. Nach dieser Cup-Niederlage aber absolut starken Leistung heisst es volle Konzentration auf die Meisterschaft. Schon am Samstag spielen die Leimentalerinnen um 19.45 Uhr auswärts gegen Arbon.